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Marode Brücke sorgt für Probleme

A10, Abfahrt Oberkrämer Marode Brücke sorgt für Probleme

Die Brücke auf der Landesstraße 17 zwischen Vehlefanz und Eichstädt ist ein echtes Nadelöhr. Dort führt die Straße über die A10, an der Abfahrt Oberkrämer. Das Bauwerk aus den frühen 70ern ist marode. Begegnungsverkehr für Lkw ist schwierig, einen Radweg gibt es nicht. Nun schaltet sich der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) ein.

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Die Brücke über der Autobahn bei Vehlefanz.

Quelle: Robert Tiesler

Vehlefanz. Radfahrer trauen sich eher selten über die Autobahnbrücke zwischen Vehlefanz und Eichstädt – Fußgänger schon gar nicht. An dieser Stelle ist die Landesstraße 17 ein echtes Nadelöhr. Auch für die Lkw, die in den Gewerbepark Vehlefanz wollen oder von Hennigsdorf, Velten oder Kremmen kommend auf die Autobahn wollen.

Am Dienstagvormittag informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler über diese Problematik. Gemeinsam mit Investor Jesus Comesaña, Bürgermeister Peter Leys, seinem Stellvertreter Peter Matschke (BfO) und Bernd Ostwald, dem CDU-Chef in Oberkrämer, beriet er, wie es dort weitergehen könnte.

Der Bau einer neuen Brücke ist an den Ausbau der Autobahn in diesem Bereich gekoppelt. „Aber Genaueres weiß man ja nicht, das ist das Problem“, sagte Peter Leys. Zwar habe der Bund die Finanzierung des Autobahnausbaus zugesagt, die Ausschreibungen sollen 2018 starten, aber, so Uwe Feiler, die genaue Bauabfolge, wann und wo genau zwischen den Dreiecken Pankow und Havelland gebaut sei aber unklar.

Dabei ist der Bau einer neuen Brücke nicht nur für den innerörtlichen Radfahrer-Verkehr extrem wichtig, sondern auch für das Gewerbegebiet Vehlefanz. Laut dem Investor Jesus Comesaña würden sehr bald weitere Flächen dort erschlossen werden. Mehr Gewerbe heißt aber auch: Mehr Lastkraftwagen. Durch die schmale Brücke, auf der sich Lkw nicht wirklich aneinander vorbeibewegen können, könne es zukünftig zu Staus kommen. Ebenso fehlende Abbiegespuren, für die momentan schlicht kein Platz ist. Von einem Rad- und Fußweg mal ganz abgesehen.

Zudem befürchtet Bürgermeister Leys, dass irgendwann ein Gutachter kommen und die marode Brücke ganz sperren könnte. „Dann geht nichts mehr.“

Uwe Feiler versprach, sich des Themas in Berlin anzunehmen.

Von Robert Tiesler

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