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Marwitzer Straße wird saniert

Hennigsdorf Marwitzer Straße wird saniert

Lange wurde darüber diskutiert, am Mittwoch entschieden die Stadtverordneten nun, dass die Marwitzer Straße saniert werden soll. Die Verkehrsbehörde soll außerdem prüfen, ob am Knoten Marwitzer Straße/Waidmannsweg/ Friedrich-Wolf-Straße eine Fußgängerampel oder wenigstens ein Zebrastreifen mit Querungshilfe gebaut werden kann.

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Die marode Marwitzer Straße wird im kommenden Jahr saniert.

Quelle: Paetzel

Hennigsdorf. Über kein Thema hatten Stadtverordnete und Bürger in den vergangenen Jahren so heftig diskutiert. Am Mittwoch beschlossen die Abgeordneten das Projekt: die Marwitzer Straße wird 2017 zwischen Alte Fontanestraße und Waidmannsweg saniert. Dabei stimmte eine Mehrheit von 17 Stadtverordneten auch für den Änderungsantrag von SPD und Grünen. Demnach soll die Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob es am Knoten Marwitzer Straße/Waidmannsweg/ Friedrich-Wolf-Straße angesichts der vielen Schüler und Senioren möglich wäre, eine Querungshilfe mit einem Zebrastreifen zu kombinieren – oder sogar eine Ampel zu installieren. Das sei nach Einschätzung der Stadtverwaltung aber eher unwahrscheinlich. Wenn also die Behörde eine Ampel-Variante ablehnen würde, könnte sie immer noch die Querungshilfe samt Zebrastreifen akzeptieren, erklärte Petra Röthke-Habeck (Grüne). Der Zebrastreifen, den es bislang dort gibt, wird der Sanierung auf jeden Fall zum Opfer fallen.

Realisiert wird auch eine Maßnahme, die die Grundschule Nord mit einer Unterschriftenaktion ausgelöst hatte: So wird der geplante Schutzstreifen für Radler von 1,25 auf 1,5 Meter verbreitert, die Gehwege sollen auf einer Breite von 2,5 Metern ausgebaut sowie mit dem Schild „Radfahrer frei“ ausgestattet werden. Radfahrer haben die Wahl, ob sie auf der Straße oder – in Schritttempo – auf dem Gehweg fahren wollen.

Es gab am Mittwoch noch zahlreiche Änderungsanträge, über die diskutiert wurde. Mehrheiten bekamen sie alle nicht. CDU und FDP wollten eine Ampel am Knotenpunkt, das Bürgerbündnis eine Fußgängerbedarfsampel. Die Linke wollte erreichen, dass der geplante Grünstreifen schmaler wird, damit die Straßenbreite neun Meter betragen kann. So könnte auch der Radschutzstreifen breiter werden. Udo Buchholz (SPD) entgegnete, dass diese Änderung zu Verzögerungen und eventuell einem neuen Planfeststellungsverfahren führen könnte. Ergebnis könne am Ende sein, dass das Land die Sanierung überhaupt nicht mehr bezahlt, da die Gelder nur auf kurze Sicht zur Verfügung stünden. Mit der getroffenen Entscheidung zahlt der Landesbetrieb Straßenwesen nun den größten Teil der Kosten, nämlich rund 2,2 Millionen Euro. Die Stadt steuert 660 000 Euro für den Ausbau der Nebenlagen bei.

Von Marco Paetzel

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