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Oberhavel Mehr Geld für die Feuerwehr
Lokales Oberhavel Mehr Geld für die Feuerwehr
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02:15 22.03.2018
Die Kameraden, hier bei der Jahreshauptversammlung, werden besser entschädig. Quelle: Robert Roeske
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Velten

Die Feuerwehrleute in der Ofenstadt werden künftig besser für ihr Ehrenamt entschädigt, dafür gaben die Stadtverordneten auf ihrer vergangenen Sitzung grünes Licht. Es sind zahlreiche Änderungen in die entsprechende Satzung eingearbeitet worden. Alle Mitglieder mit Sonderfunktionen erhalten künftig pauschal 50 Euro Aufwandsentschädigung pro Monat. Bislang bekamen Jugendbetreuer und Brunnenwart nur 40 Euro. Außerdem gibt es nun für die Teilnahme am wöchentlichen Ausbildungsdienst für jedes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr eine Entschädigung von 10 Euro – bislang waren es nur fünf Euro. Um zwei auf jetzt zehn Euro steigt die Aufwandsentschädigung für Kameraden, die alarmiert werden und auf der Wache eintreffen. Genauso steigt die Entschädigung für eine Brandsicherheitswache auf zehn Euro – dasselbe gilt für jede Ausbildungsstunde für Ausbilder bei Standortausbildungen.

Von fünf auf zehn Euro steigt die Aufwandsentschädigung für Feuerwehrleute, die wegen Schulungen oder anderen Veranstaltungen mehr als fünf Stunden vor Ort sind. Außerdem werden mit der Aufwandsentschädigung nicht mehr wie bisher Fahrt- und Telefonkosten abgegolten.

Eine weitere Verbesserung gibt es bei der Verpflegung bei Einsätzen. Betrug das Verpflegungssatz bislang pauschal zehn Euro pro Einsatzkraft und Tag, kann der Einsatzleiter in Absprache mit dem Stadtwehrführer auch eine höhere Summe veranschlagen, wenn besondere Einsätze einen erhöhten Aufwand für die Feuerwehrleute bedeuten. Eine letzte Änderung: Beim Tod eines Kameraden werden künftig 100 statt bisher 80 Euro für das Kranzgeld gezahlt.

Die Änderungen in der Satzung fanden bei den Stadtverordneten durchweg große Zustimmung. „Die Anpassung ist gut und wichtig“, erklärte SPD-Mann Frank Steinbock, der auch Vorsitzender des Feuerwehrfördervereins Florian ist. Aber auch von Marcel Siegert (Pro Velten) kamen positive Worte zur Anpassung. „Auch wenn die Änderungen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind. Die Einsatzlage in Velten ist schon besonders“, erklärte Siegert.

Exakt 334 Einsätze leisteten die Veltener Kameraden im vergangenen Jahr, darunter die Starkregenfälle und Orkane, die der Wehr alles abverlangten.

Von Marco Paetzel

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