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Oberhavel Mehr Öffentlichkeitsarbeit im Amt
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16:41 11.03.2018
In der Amtsverwaltung Gransee haben sich Strukturen geändert. Quelle: FotoS: Martina Burghardt/Stefan Blumberg
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Gransee

Die Struktur der Amtsverwaltung hat sich mit Beginn des Jahres 2018 geändert, Aufgaben wurden deshalb neu verteilt. Im Amtsausschuss Gransee informierte Amtsdirektor Frank Stege (CDU) Anfang dieser Woche über Neuerungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Christian Rupnow, seit Januar als Abteilungsleiter für die Kommunikation und für neun Mitarbeiter verantwortlich, wird im Bereich EDV von Andreas Much unterstützt. Er hat die Öffentlichkeitsarbeit übernommen und ist künftig außerdem für das Amtsblatt zuständig.

Amt präsentiert sich in sozialen Medien

Eine wichtige Aufgabe dabei: Noch in diesem Jahr soll die Internetseite des Amtes Gransee aufgefrischt werden und wird dann auch für Smartphone-Nutzer komfortabel nutzbar sein. „Die Präsenz des Amtes in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Instagram“, so hat sich laut Amtsdirektor die Verwaltung vorgenommen, „wird erhöht.“ Gransees Bürgermeister Mario Gruschinske bat in dem Zusammenhang darum, die Bürgermeister, Ortsbeiräte und Gemeindevertreter „aktiv bei der Auswahl der Texte und Themen“ einzubeziehen.

Präsenz bedeutet zweierlei: die Information der Bürger, zum Beispiel über Baustellen und Straßensperrungen, und Werbung für Veranstaltungen. „Das ist nicht die Kür, sondern Pflicht“, stellte Frank Stege klar. Zuständig ist Andreas Much.

Selbstkritisch wurde zudem festgestellt, dass zwar die Gemeindevertreter, Ortsbeiratsmitglieder und die Stadtverordneten untereinander gut vernetzt sind, man trotzdem viele Granseer Bürger nicht erreicht. Eine „gute und schnelle Information“ aus der Verwaltung ist deshalb das Ziel.

Aufgabenrückstau soll künftig vermieden werden

Und nicht nur das. Aufträge aus den Orten sollen künftig effektiv bearbeitet werden. Die bisherige Praxis hat gezeigt, dass manches auf der Strecke bleibt, einschließlich der Kommunikation. Deshalb werden Aufträge und Wünsche aus den Dörfern und der Stadt ab sofort kanalisiert. Ansprechpartnerin ist Katrin Reiffler, die im zuständigen Fachbereich Wolfgang Schwericke unterstützt. „Uns begleiten noch Aufgaben aus dem Jahr 2015“, sagte Wolfgang Schwericke. „Rückkopplung und Kontrolle sind problembehaftet“, begründet er die Umstellung des Systems. Mit Hilfe einer digitalen Terminverwaltung, bei der die Aufgaben aus verschiedenen Quellen direkt den Mitarbeitern zugeordnet werden, sollen sich die Wege verkürzen. Das schließt die Information über die Bearbeitung mit ein. Teilweise wird schon auf diese Weise gearbeitet. „Es funktioniert“, so Wolfgang Schwericke.

Amtsdirektor: Größe des Gebiets ist ein Problem

Trotzdem wird nicht jeder Wunsch sofort erfüllt werden können. Das hat sowohl Kapazitäts- als auch finanzielle Gründe, wie Frank Stege erklärte. Die Größe des Amtes mit 330 Quadratkilometern werde bei den „Aufwendungen für Investitionen und Erhaltungskosten durch die Landesfinanzierung nicht abgebildet“, sagte er. „Bei den Schlüsselzuweisungen sind wir erheblich benachteiligt.“ In der Diskussion wurde Kritik an der Förderung des ländlichen Raumes laut, speziell an der Begrenzung von Bauland für neue Einwohner.

Von Martina Burghardt

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