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Oberhavel Mehr Platz unterm Dach
Lokales Oberhavel Mehr Platz unterm Dach
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17:30 21.02.2018
Steffen Herrmann ist Leiter des Regine-Hildebrandt-Hauses. Das bekam eine Außentreppe als Fluchtweg aus dem Obergeschoss. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Am 1. März wird es nach rund sechsmonatiger Umbauzeit offiziell durch den Bürgermeister eingeweiht: das Dachgeschoss des Regine-Hildebrandt-Hauses in der Sachsenhausener Straße 1 in Oranienburg.

Nachdem die Volkssolidarität von dort ins Alte Forsthauses in unmittelbarer Nachbarschaft umgezogen war, stand das Dachgeschoss leer. Zwischenzeitlich bot es noch der Jüdischen Gemeinde ein Notquartier und Dach über dem Kopf (MAZ berichtete).

„Zugleich gibt es eine riesige Nachfrage nach Räumen“, bestätigt Steffen Herrmann, seit fünf Jahren Leiter des Regine-Hildebrandt-Hauses. Denn dort gehen mehr als 700 Menschen jede Woche ein und aus. Es ist vor allem über den Tag und auch am Nachmittag sehr gut gebucht. Und das für die vielfältigsten Veranstaltungen.

Hier sind die „Oranienburger Jahresringe“ ebenso zu Gast wie Sportvereine, Malgruppen, Selbsthilfegruppen und die Line Dancer. Hier wird im Netz gesurft oder im Chor gesungen, hier treffen sich die Senioren der Oranienburger SPD ebenso, wie die Philatelisten, der Förderverein des Hildebrandthauses und die Ü-Ei-Sammler und Tauscher.

Es waren so viele Interessenten da, „dass ich in den letzten ein bis zwei Jahren vielen absagen musste“, erinnert sich Steffen Herrmann. Das sei nun vorbei.

Im September hatte der Ausbau des Dachgeschosses begonnen. Da es über eine historische Holztreppe nach oben geht, musste für den Fluchtweg im Brandfall eine Metalltreppe von außen angesetzt werden Die gibt Sicherheit.

Im Obergeschoss ist ein großflächiger, lichtdurchfluteter Saal entstanden, „den schon bald die Tänzer und auch die Sportler nutzen werden“, so Steffen Herrmann. Alle die, die gut zu Fuß sind, nutzen den oberen Raum. Allen anderen steht der untere, barrierefrei offen. Der hat allerdings den Nachteil, dass er zwar mit Zwischentüren in Segmente getrennt werden kann, aber man trotzdem immer bei anderen Veranstaltungen zur Toilette durch muss.

Herrmann freut sich auch, dass unterm Dach kleinere Räume durch Trennwände abgeschlagen worden sind – Stauraum für Material der Vereine ebenso wie auch ein Abstellraum, den er selbst benötigt. Der Saal ist mit flachen Schränken unter den Dachschrägen möbliert, in der Ecke steht ein Regal mit großen Bällen für die Trommler, es soll geräumig bleiben.

Das denkmalgeschützte Haus war 2002 den Oranienburger Senioren als Begegnungsstätte übergeben worden. Im November des gleichen Jahres erhielt es den Namen der ehemaligen brandenburgischen Sozialministerin Regine Hildebrandt an ihrem ersten Todestag.

Kontakt: Steffen Herrmann 03301/53 13 07 und herrmann@oranienburg.de.

Sprechzeiten: dienstags und freitags von 9 bis 11, mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Die nächsten Veranstaltungen: Am Sonnabend, 24. Februar, erklärt ab 14 Uhr Dr. Rönz „Die Schätze Syriens und Jordaniens“ per Film und am Dienstag, 27. Februar, ist ab 14 Uhr wieder „Öffentliches Singen“.

Für den Förderverein der Begegnungsstätte ist Karl-Heinz Grollmisch unter 03301/53 13 07 ansprechbar.

Insgesamt 23 Vereine und Gruppen treffen sich im Regine-Hildebrandt-Haus regelmäßig.

Dazu gehören die Gruppe „Gedächtnistraining“, dienstags von 9 bis 11 Uhr, Handarbeit, mittwochs von 17 bis 19 Uhr, Spielgruppen der Volkssolidarität, dienstags und sonnabends jeweils in der Zeit zwischen 13 und 16 Uhr.

Der Seniorenbeirat der Stadt ist jeden 1. Montag im Monat im Haus von 10 bis 12 Uhr ansprechbar, das Kreisseniorenbüro wochentags von 9 bis 12 Uhr besetzt.

Von Heike Bergt

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