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Mehrere Demos am Freitag in Oranienburg

Asylpolitik im Blickpunkt Mehrere Demos am Freitag in Oranienburg

Gleich vier Demonstration sind für Freitagabend in Oranienburg angemeldet. Drei Demos richten sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Eine andere gegen die Asylpolitik. Am Abend kann es in der Innenstadt zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die MAZ berichtet aktuell.

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Bereits im Dezember hatte es die Aktion „Oranienburg zeigt Herz“ gegeben.

Quelle: Roeske

Oranienburg. Mehrere Demonstrationen sind für Freitag, 26. Februar, in Oranienburg angekündigt.

Um 18.10 Uhr beginnt die Aktion „Oranienburg zeigt Herz“ auf dem Südhof des Schlosses. Zu der „Demonstration gegen Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – für unsere Grundwerte und die Verteidigung unserer Demokratie“ haben Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und Pfarrer Friedemann Humburg aufgerufen.

Um 18.30 Uhr findet auf dem Schlossplatz der „Abendappell der guten Hoffnung“ gegen die aktuelle Asylpolitik unter dem Titel „Für ein freies Deutschland“ statt. Als Gastredner ist der Journalist und Islamkritiker Michael Mannheimer angekündigt. Die Initiatoren fordern, „die deutschen Asylgesetze endlich durchzusetzen und straffällig gewordene Asylanten konsequent abzuschieben“ sowie die „Sicherung/Schließung der Grenzen“.

Für 18 Uhr haben die Linken am Bahnhof zu einer Demonstration „Gemeinsam gegen Rassismus“ aufgerufen. Sie haben eine weitere Kundgebung am Schloss angemeldet.

Zu allen De­monstrationen werden auch Teilnehmer aus anderen Brandenburger Landkreisen und Berlin erwartet.

Bereits für 17.30 Uhr haben die Veranstalter der Kundgebung „Oranienburg zeigt Herz“ in die Nicolaikirche eingeladen. Nach dem Friedensgebet werden „Lichter für die Menschlichkeit“ entzündet und der Zug der Oranienburger macht sich unter Glockengeläut gegen 18 Uhr auf dem Weg zum Südhof vor dem Schloss. Dort haben sich Uwe Feiler (MdB, CDU), Björn Lüttmann (MdL, SPD), Gerrit Große (MdL, Die Linke) sowie Ursula Nonnemacher (MdL, B 90/Grüne) und der Bürgermeister als Redner angesagt. „Es wird erneut Zeit, ein Zeichen zu setzen und für unsere demokratischen Werte einzutreten. Ich freue mich, dass die Aktion von so vielen unterstützt wird. Jetzt hoffe ich, dass zahlreiche Oranienburger unserer Einladung folgen und ein Licht für ein menschliches Miteinander mit uns anzünden“, erklärte der Oranienburger Bürgermeister Laesicke.

Von MAZonline

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