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Oberhavel Zwei Schwerverletzte und langer Stau auf A10
Lokales Oberhavel Zwei Schwerverletzte und langer Stau auf A10
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10:50 19.02.2018
Über mehrere Kilometer staute sich der Verkehr auf der A10 zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck (Symbolbild). Quelle: Julian Stähle
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A10/Mühlenbeck

Ein Unfall mit mehreren schwer verletzten Personen trug sich am Donnerstagvormittag (15. Februar) kurz vor 11 Uhr auf nördlichen Berliner Ring auf der A10 zu. Zwischen dem Autobahndreieck Pankow und der Anschlussstelle Mühlenbeck in Fahrtrichtung Hamburg waren mehrere Fahrzeuge – darunter eine Sattelzugmaschine mit Anhänger – in den Unfall verwickelt.

Diesmal keine Probleme mit der Rettungsgasse

Die erste Notrufmeldung ging bei der Polizei um 10.58 Uhr ein. Beamte einer zufällig in der Nähe befindlichen Hundertschaft der Polizei eilten zum Unfallort und trafen dort als erste Helfer ein. Sie kümmerten sich sowohl um die verletzten Personen als auch die verunfallten Pkw. Ein zufällig vor Ort anwesender Arzt unterstützte die Polizisten bei deren Rettungsmaßnahmen. Weitere Rettungskräfte, die zum Unfallort eilten, vermeldeten „keine Probleme mit der Rettungsgasse“ auf dem sich stauenden Autobahnabschnitt zwischen den beiden Anschlussstellen. Zwischenzeitlich betrug der Stau mehrere Kilometer.

Vier Fahrzeuge in den Unfall verwickelt

Insgesamt vier Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Der Fahrer eines Pkw Audi aus dem Raum Oberhavel sowie der Fahrer eines Pkw Opel wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber war für Hilfsmaßnahmen vor Ort. Der Fahrer der ebenfalls in den Unfall verwickelten Sattelzugmaschine blieb unverletzt, ein weiterer Pkw Kia-Fahrer hingegen musste mit Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.

Unfallhergang noch unklar

Konkrete Erkenntnisse zum genauen Unfallhergang liegen nach ersten Erkenntnissen der Polizei aufgrund der schweren Verletzungen der involvierten Pkw-Fahrer noch nicht vor, da diese aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen umgehend ins Krankenhaus gebracht wurden. Ihre Fahrzeuge wurden aus Gründen der Eigentumssicherung durch ein Abschleppunternehmen gesichert.

Folgeunfall am Stauende

Ein weiterer Unfall ereignete sich in Folge des Rückstaus am Stauende, als ein Pkw Mazda mit Berliner Kennzeichen Trümmerteilen auf der A10 ausweichen wollte und dabei in die seitliche Schutzplanke der Fahrbahn fuhr. Der Fahrer blieb unverletzt, insgesamt entstand jedoch ein Sachschaden von etwa 1500 Euro.

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