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Oberhavel Michael Garske verabschiedet sich
Lokales Oberhavel Michael Garske verabschiedet sich
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16:43 11.03.2018
In seiner letzten Kreistagssitzung gab es für Michael Garske Dankesworte und Blumen. Links: SPD-Fraktionschef Michael Noack. Quelle: Foto: Blumberg
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Oranienburg

Ein ganz Großer der Oberhaveler Verwaltungsarbeit verlässt die Bühne. Nach 28 Jahren in den Kreisen Oranienburg und Gransee sowie Oberhavel verabschiedete sich Michael Garske am Mittwoch von den Kreistagsmitgliedern. „Ich verspreche, es wird meine letzte Rede im Kreistag sein“, sagte Garske mit einem Schmunzeln. Nachdem er nach der Wende als Leiter des Staatlichen Schulamtes Oranienburg/Gransee die Bildungslandschaft mit aufgebaut hat, war er 24 Jahre in der Kreisverwaltung Oberhavel. Er leitet derzeit noch das Dezernat III: Gesundheit sowie die Betreuung und Vermittlung Langzeitarbeitsloser.

271 Vorlagen präsentiert

„Ich habe Ihnen in meiner Zeit 271 Vorlagen präsentiert. Mein Ziel war es immer, eine breite Zustimmung zu bekommen. In den meisten Fällen ist das auch gelungen“, zog Michael Garske ein persönliches Fazit. Schulentwicklungsplanung, Schülerbeförderung, Kultur, Sport, Jugend, Gesundheit, Arbeit – das sind Themen, mit denen er sich in den fast drei Jahrzehnten befasste. Schwierig zu meistern sei die Situation nach dem dramatischen Rückgang der Schülerzahlen ab 1997 gewesen, so Michael Garske.

Schulen in Kremmen und Löwenberg gerettet

Als großen Erfolg wertete er die Genehmigung der Klassenstärken für 15 Schüler (statt 25). Dadurch konnten die weiterführenden Schulen in Kremmen und Löwenberg gerettet werden. Die Schulen in Fürstenberg/Havel, Liebenwalde und Menz/Großwoltersdorf verschwanden allerdings von der Landkarte der weiterführenden Schulen. „Dennoch sage ich, dass wir heute eine Schullandschaft in Oberhavel haben, die zukunftsfähig ist.“

Landrat lobt den Dezernenten

Landrat Ludger Weskamp (SPD) würdigte die Verdienste Michael Garskes. Unter seiner Führung sei es gelungen, nach der Wende wieder Vertrauen ins Schulsystem zu bekommen. Garske habe Bildungseinrichtungen abwickeln, andere vereinen müssen. „Dabei konnte er natürlich nicht allen gerecht werden. Dennoch scheute er keine Konfrontation, bewies immer Rückgrat.

Der Landrat lobte Michael Garske auch für seine Arbeit beim Aufbau des Job-Centers und damit die Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen. Garskes Satz „Wir können es besser für Betroffene machen, weil wir dichter dran sind“, hat sich im Kopf des Landrates festgesetzt. Bei den Arbeitslosen unter 25 Jahren sei die Quote um 82 Prozent gesunken. „Man kann seine Verdienste gar nicht alle aufzählen. Michael, ich danke dir für den Rat und die Unterstützung, die du mir in den vergangenen Jahren gegeben hast.“

Dank für jahrelanges Vertrauen

Michael Garske verabschiedete sich so von den Kreistagsabgeordneten: „Sollte ich in all den Jahren jemanden durch Wort und Tat Unrecht getan haben, entschuldige ich mich jetzt dafür. Ich danke Ihnen für das jahrelange Vertrauen.“ Am 20. April ist sein letzter Arbeitstag.

Nach mehr als einem Vierteljahrhundert Arbeit in der Kreisverwaltung wurde auch Margrit Rack am Mittwoch verabschiedet. Sie ist derzeit noch als Fachbereichsleiterin Verkehr und IT tätig.

Von Stefan Blumberg

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