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Millionen für die Innenstadt

Velten will Fördergelder Millionen für die Innenstadt

Um das Zentrum weiter zu entwickeln, haben die Stadtverordneten ein städtebauliches Entwicklungskonzept verabschiedet. Es beinhaltet mehr als 50 Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt. Die nötigen Fördergelder dafür sollen aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ (ASZ) kommen.

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Bürgermeisterin Ines Hübner fragte auch die Bürger, was sie sich in der Innenstadt wünschen.

Quelle: Foto: Gawande

Velten. Nur wenige Fußgänger verirren sich unter der Woche in die Veltener Innenstadt, die Viktoriastraße ist meist wie ausgestorben. Neben dem lang diskutierten Supermarktbau, für den ein neuer Investor gesucht wird, sollen nun Gelder aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Aktive Stadzentren“ dafür sorgen, dass die Innenstadt attraktiver wird. Im Frühjahr 2014 hatte sich die Stadt Velten um die Aufnahme in das ASZ-Programm beworben. Dem entsprechenden Entwicklungkonzept, das unter anderem auf Grundlage des diskursiven Planverfahrens und der Bürgerumfrage erstellt wurde, stimmte die Mehrheit der Stadtverordneten kürzlich zu. Insgesamt rund 50 Maßnahmen stehen in einem Konzeptpapier, die Veltener Innenstadtbereiche sollten „als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben erhalten und weiterentwickelt werden“, heißt es.

Neben einem City-Management und einem Gebietsbeauftragten für die Innenstadt (je rund 256000 Euro) soll unter anderem die Bahnstraße ab Poststraße bis Wilhelmstraße (410 000 Euro) sowie die Wilhelmstraße ausgebaut werden (490 000 Euro). Die Viktoriastraße indes soll Querungsmöglichkeiten und behindertengerechte Parkplätze erhalten (250 000 Euro). Außerdem soll der Marktplatz umgestaltet werden (260 000 Euro), Lieferverkehre und Krankenwagen sollen ihn künftig leichter erreichen können. Zudem sollen auf dem Platz Sichtachsen freigelegt und Aufenthaltsbereiche geschaffen werden. Auch ein Spielplatz könnte in der Innenstadt angelegt werden, um auch Familien etwas bieten zu können (200 000 Euro). Ein eventueller Ort dafür könnten die Grundstücke Rathausstraße 15 und Viktoriastraße 16 sein, die seit Jahren leerstehen. Die Stadt könnte sie kaufen und auf Vordermann bringen. Mehr als eine halbe Million Euro dagegen soll die Aufwertung des Platzes zwischen Markt und Ofen-Stadt-Halle sowie der Stellplatzanlage und dem Vorplatz der Halle kosten. Nochmals 150 000 Euro könnte der Neubau des Eingangsbereichs der Halle kosten.

Und schließlich sollen auch die rund 4600 Quadratmeter große Brache östlich des Marktplatzes verschwinden, diese Grundstücke an der Viktoriastraße 60 bis 62 sollen von der Stadt gekauft werden. Rund 245 000 Euro sind dafür im Konzept vorgesehen. Sie gehören zur Fläche für den geplanten Supermarkt und sind deshalb ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Innenstadt. Investor Feulner hatte Anfang des Jahres bekanntgegeben, den Vollsortiment-Supermarkt nicht mehr bauen zu wollen. Ein Grund war, dass der Markt statt 2500 nur noch 1800 Quadratmeter messen darf. Nun braucht es einen neuen Investor, der zudem Wohnungen im oberen Teil des Marktes integrieren soll – denn die sind in der Innenstadt rar. Bevor dazu eine Entscheidung fallen könne, brauche man Insek und Bebauungsplan. „Das ist aber keine Sache von heute oder morgen“, so Stadtsprecherin Ivonne Pelz.

Von Marco Paetzel

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