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Oberhavel Mit 12 000 Litern Wasser und der Feuerwehr vor Ort
Lokales Oberhavel Mit 12 000 Litern Wasser und der Feuerwehr vor Ort
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17:44 29.07.2018
Anstoßen mit Wasser. Die Feuerwehrleute aus Birkenwerder waren vor Ort – für den Fall der Fälle. Quelle: Robert Roeske
Birkenwerder

Um 14 Uhr rückten am Sonnabendnachmittag erst einmal die Feuerwehrleute von Birkenwerder an. Mit zwei Tanklöschfahrzeugen und insgesamt 12 000 Litern Wasser. Sicher ist sicher. Bei Waldbrandwarnstufe 5 konnte das „1. Briese Sommerfest“ nur mit Brandschutz stattfinden. Und angesichts der tropischen Hitze kamen auch die sechs Feuerwehrleute in kurzen Hosen. Beteuerten aber, für den Fall der Fälle natürlich die Uniform dabei zu haben. Sie zapften einen Brunnen an, aus dem am Nachmittag kühles Nass sprühte.

Ob zu Fuß, per Rad oder Auto – es zog trotz schwüler Hitze doch ein ganze Menge Hartgesottene am Sonnabend zum Parkplatz vor der Waldschule. Hier fand das 1. Sommerfest statt. Organisatoren sind Lydia und Daniel Richter. Daniel Richter ist seit 2011 bei „Restaurant Boddensee“ angestellt, „seit diesem Jahr bin ich Objektleiter Briesekrug und für den Biergarten zuständig.“ Der ist von Mittwoch bis Freitag von 11 bis 14 Uhr und an den Wochenenden und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Organisatoren: Lydia und Daniel Richter. Quelle: Robert Roeske

1998 hatte der historische „Briesekrug“ dicht gemacht. Das Ziel für viele Wandersleute im Briesetal. Dann gab es viele Jahre gar nichts für eine Rast unter Bäumen. Bis vor etwa zehn Jahren wurde noch das „Birkenfest“ in Briese gefeiert, erinnert Richter. Das findet nun in der Ortsmitte statt. Er hatte deshalb den Vorschlag gemacht, wieder ein Sommerfest in Briese zu etablieren. Am Sonnabend gab es die Premiere. Neben Karussell und Bungee-Trampolin gab es Stände mit Kinderbekleidung und Trödel und auch Bernd Schwidetzky, von Beruf Förster, war mit seinem Honig-Stand gekommen. Einen weiten Weg hatte er nicht, er wohnt im Forsthaus in Borgsdorf und hat sich der Imkerei verschrieben. Zehn Völker lässt er ausschwärmen. Seit Fazit: „2018 ist ein gutes Jahr, es gibt viel Honig.“ Allerdings habe wegen des Dauersommers, der auch noch früh begann, vieles gemeinsam geblüht und so sei es mit sortenreinem Honig schwierig. Dafür gebe es zum Beispiel Linde mit Waldhonig, Robinienhonig, Honig von Apfelblüten und Löwenzahn, von Raps mit Kastanie. „Zurzeit fliegen sie noch die Sonnenblumen an, dann ist das Honigjahr vorbei.“

Auch wenn an den Ständen wegen der Hitze am Nachmittag nicht allzu viel los war, die Luftballonkreationen von Hendrik Könnecke waren bei allen Kindern beliebt. Der Mann aus Birkenwerder vertrat seine Mutter, die das Unternehmen „Kinderanimation Berlin“ betreibt und als Clown und Animateurin unterwegs ist. Er selbst ist Verwaltungsfachangestellter, aber Luftballons in Käfer- und Krokodilform zu kreieren, „sei eine nette Abwechslung“. Die Liegestühle unter Bäumen im Biergaren gut belegt und hoch her ging es vor allem an der Badestelle am Briesesee. Abends standen die Musiker von „Stampede“ auf der Bühne.

„Vielleicht machen wir im Oktober noch ein Fest. Die Entscheidung fällt in den kommenden 14 Tagen“, kündigt Daniel Richter an.

Von Heike Bergt

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