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Oberhavel Mit 36 Pfoten unter einem Dach
Lokales Oberhavel Mit 36 Pfoten unter einem Dach
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00:20 04.11.2017
So still nebeneinander sitzt das Hunderudel nur selten. Aufmerksam lauschen sie der Ansage von Marina Heiking. Quelle: Nadine Bieneck
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Lentzke/Kremmen

Flausch, wohin man schaut. Wer bei Kathy Steinborn und Marina Heiking zu Besuch kommt, muss erst einmal an 36 Hundepfoten vorbei. Die beiden teilen ihr Heim mit neun Langhaarcollies. Außerdem gehören zur Familie noch je zwei Ponies und Leopardgeckos. 2015 haben die beiden in Lentzke (Fehrbellin) ihre Ruheoase gefunden, zogen aus Amalienfelde und Berlin in das abgeschiedene Dörfchen, welches jede Menge Platz für ihre Tierschar bietet.

Nahezu jedes Wochenende sind die beiden Frauen mit ihrem Hunderudel in Kremmen beim Hundesportverein Kremmen/Schwante anzutreffen, wo sie dem Parcourlauf (Rally Obedience) frönen.

„Schon als Kind habe ich mich in diese Rasse verliebt – ein Schulkamerad besaß einen Collie. Als er später anfing zu züchten und ich seine ersten Welpen sah, wuchs in mir der Wunsch, eines Tages selbst einen Collie zu haben“, blickt Kathy Steinborn zurück. Mit 33 Jahren erfüllte sich dieser Traum schließlich. Als dann die heute zehnjährige Tammy Steinborns Familie verstärkte, zeigte sich schnell, dass die Hündin einen Gefährten brauchte. Aus einem Hund wurden zwei. Nachdem die einstige Sachbearbeiterin aus gesundheitlichen Gründen zur Frührentnerin wurde, beschäftigte sie sich schließlich mit dem Thema Zucht. „Immer wieder war ich gefragt worden, ob ich mit meinen Hunden nicht züchten könnte. Solange ich berufstätig war, war das kein Thema, denn gute und professionelle Hundezucht ist ein 24-Stunden-Job."

Im Januar 2011 kam der erste Wurf zur Welt. „Es lief perfekt, fünf kerngesunde Welpen.“ Eine Hündin blieb zur Weiterzucht, „die zweite Maus wollte zu niemandem, also blieb sie bei uns“, erinnert sich Steinborn, die damit zur vierfachen Hundemama wurde. September 2012 wurde der zweite Wurf geboren. „Das war eine Katastrophe“, denkt die heute 49-Jährige nur ungern daran zurück. Die Zucht gab sie anschließend umgehend auf. „Mutterhündin Tammy überlebte nur mit viel Glück. So etwas möchte ich nie wieder erleben.“ Schließlich sei die Hündin für sie etwas ganz Besonderes, „könnte ich sie klonen, würde ich das sofort tun. Sie ist ein außergewöhnlicher Hund." Liebe, die unter die Haut geht: So prangt die bald elfjährige Tammy immerhin als großes Porträttattoo auf Steinborns Unterarm.

Auch aus dem zweiten Welpenwurf fand eine Hündin keine neuen Besitzer, eine andere holte Steinborn aus schlechter Haltung zurück. 2011 hatte die Hundehalterin ihre heutige Lebensgefährtin Marina kennengelernt, bei der damals ein Welpe ein neues Zuhause gefunden hatte. Die heute 61-Jährige übernahm aus dem 2012er-Wurf zwei weitere Hunde. "Nachdem vielen Jahren als beste Freundinnen, zogen wir schließlich 2015 zusammen.“ Mit den beiden leben nun neun Hunde unter einem Dach, „und jeder hat seinen eigenen Charakter“. Mama Tammy ist die Chefin, Bayumi die zweite Chefin. Außerdem gibt es Polizistin Amani, Hofbeschützer Ariko, Sportskanone Amely, Balljunkie Bouny, Charmeur Brandy, Prinzessin Baccara und Beauty, die Hibbelige.

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Der Alltag mit neun Langhaarcollies: Marina Heiking mit vier der neun Hunden im Garten.

Von Nadine Bieneck

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