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Mit Attila: Wie richtige Fernsehleute

Gransee Mit Attila: Wie richtige Fernsehleute

Etwas Außergewöhnliches haben sich die Organisatoren des Vereins Große für Kleine Gransee einfallen lassen: Sie heuerten den Fernsehwettermann Attila Weidemann an, damit er den Grundschülerinnen und Grundschülern übers Wetter erzählen und ihnen einige praktische Tipps fürs Filmemachen geben kann.

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Die Vorarbeit ist geschafft: Die Schüler zeigen ihre ausgedruckten Wetterdaten.

Quelle: FOTO: Stefan Blumberg

Gransee. „Das war ganz schön schwierig“, sagten die zehn Mädchen und Jungen der Stadtschule Gansee fast im Chor. Sie meinten die Gestaltung einer Wetterkarte in kurzer Zeit. Die Aufgabe dazu hatte ihnen Attila Weidemann gegeben, der Wettermoderator des RBB-Fernsehens. Er war gestern in Gransee, um mit den Kindern einen „wettermannspezifischen“ Tag zu verbringen – als Bestandteil der noch bis heute laufenden Wetterwoche. Er berieselte die Erst- bis Sechstklässler keineswegs mit Geschichten aus seinem Berufsleben – nein, er stachelte die Kinder zum Mitdenken und Mitmachen an. Ziel war es, drei kleine Filmchen zu produzieren. Darin soll ein Wetterbericht für den heutigen Donnerstagabend und die nächsten Tage präsentiert werden, garniert mit Interviews.

Acht Themenvorschläge, drei wurden auserwählt

„Wie viele Leute braucht man, um Filmaufnahmen zu machen?“, fragte der hierzulande auch als „rasender Reporter“ bekannte Weidemann. Die Antwort kam schnell: Kameramann, Tonmann, Reporter. Das war ziemlich schnell geklärt. Viel schwieriger erwies sich in der Konferenz miteinander, die richtigen Themen – passend zum Wetter – auszusuchen. „Man muss das, was man sich vornimmt, auch relativ einfach umsetzen können“, sagte Attila Weidemann. Acht Themen schlugen die Schülerinnen und Schüler vor. Allein aus logistischen Gründen musste „Der schimmernde Wald“ oder „Der Hund von Frieda“ von der Liste gestrichen werden – der Weg dorthin war zu weit. Das Rennen machten „Die Bauarbeiter in der Hitze“, „Die Fische am Gymnasium“ und „In den Läden der Stadt“. Jeweils ein Team sollte an den jeweiligen Schauplätzen mit Interviewpartnern über das Wetter reden – alles auf einen Film gebannt. „Ich denke mir schon mal was aus“, sagte der pfiffige Felix aus der ersten Klasse und ließ sich die Butter in keiner Situation vom Brot nehmen.

Bevor es zu den Filmaufnahmen ging, wählte Attila Weidemann die Telefonnummer eines Mitarbeiters von Meteogroup, der „Wetterfirma“, mit der er zusammenarbeitet. Live am Telefon erfuhren die Kinder den Wettbericht vom heutigen Donnerstag und den nächsten Tagen. „Schauer könnte es schon am Vormittag geben, am Abend ist eine Gewitterlinie möglich. Es wird brisant, mit Orkanböen ist zu rechnen. Mehrere Gewitterstaffeln zeichnen sich ab. Und es sind 30 und mehr Grad Celsius zu erwarten.“

Die Filme – so sie denn bis heut, 14 Uhr, fertig werden – sollen möglichst beim Hoffest gezeigt werden.

Von Stefan Blumberg

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