Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Mit Emma Silbertraum im Kreis
Lokales Oberhavel Mit Emma Silbertraum im Kreis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 06.02.2016
Premiere im Shopping-Center Mall of Berlin „LP 12“ vor Weihnachten. Für die Kinder waren die jeweils drei Runden über 70 Meter im Atrium eine beliebte Gaudi. Quelle: Torsten Peukert
Anzeige
Oranienburg

Sie heißen Emma Silbertraum, Daniel Diesel und Fiete Fuchs, die kleinen Loks. Und sie waren die Stars der Kinder in der Vorweihnachtszeit in der „Mall of Berlin“ am Leipziger Platz. In den Adventswochen  nahmen rund 7000 Kinder auf den Eisenbahnwagen Platz und ließen sich im Einkaufsgetümmel auf 70 Meter Gleisen über drei Runden chauffieren. Es war die Premiere für das neu gegründete Unternehmen „Die Kleine Bahn UG“, die die Oranienburger K&CTrültzsch zusammen mit Torsten Peukert aus Berlin kurz zuvor gegründet hatten. Die Männer  verbindet seit Jahren die Liebe zu den kleinen Bahnen. Vor allem die zu den kleineren Gartenbahnen, wie eine auch im Grün am Haus der Familie Trültzsch rollt. Zudem betreibt der Oranienburger den Modellbahnladen in der Berliner Straße 189. Vor zehn Jahre hatte sich der ehemalige Bombardier-Mitarbeiter damit selbstständig gemacht.

Es war im Sommer 2015, als das Center-Management der Mall of Berlin bei ihm angerufen hatte, ob er nicht eine Bahn in der Vorweihnachtszeit in der neuen Shoppingoase rollen lassen könne. Die beiden Männer entschieden: Machen wir! Und wir machen eine Firma draus, die „Kleine Bahn UG“, wobei Torsten Peukert die Geschäftsführung übernahm. Nun waren Helfer gefragt: Bekannte, Freunde und Nachbarn sprangen ein, um die Gleise auf die Schwellen zu schrauben und später die Bahn zehn Stunden am Tag am Rollen zu halten.

Für ein einheitliches Logo auf Karten, T-Shirts und im Internet sorgte  Grafikdesignerin Tanja Michelis, die Tochter der Trültzsch‘s. Freunde von der Erfurter Theaterwerkstatt bauten  Lok „Emma Silbertraum“. Ein Probeaufbau der Strecke erfolgte auf dem Parkplatz vor Netto neben dem Modellbahnladen an der Berliner Straße.

„Insgesamt 5000 Karten hatten wir drucken lassen“, erinnert sich Klaus Trültzsch. Die Fahrten sollen vor allem ein Fahrspaß für die Jüngsten sein und deshalb gab es auch  Karten, die traditionell mit der Lochzange entwertet wurden. „Das gehört einfach zum Erlebnis Bahn.“ Am 23. Dezember war keine mehr da: „Ich denke bis zu 7000 Kinder waren bei uns, denn wir haben den vielen Mehrfachfahrern immer nur eine Karte gegeben.“ Kinder aus der Nachbarschaft waren ebenso dabei wie Kita-Gruppen und  Familien aller  Nationen. „Viele haben danke gesagt für das Erlebnis, das hat uns wirklich bewegt“, sagt Trültzsch. Dabei war das Erlebnis kostenfrei – das Center hatte das Gesamtpaket „Kleine Bahn“ gebucht.

Die Bahn wird ausschließlich elektrisch mit einer Batterie betrieben und funkferngesteuert gefahren. Eingelagert in Berlin, wartet sie auf ihren nächsten großen  Auftritt und kann ab Frühjahr 2016 auf einer Schauanlage in Berlin besichtigt werden. „Die Mindestfläche, die gebraucht wird,  sind vier bis sechs Meter in der Breite, die Länge ist variabel. Klaus Trültzsch könnte sich einen „Auftritt“ in Kaufhäusern, bei Messen oder  um Kindertag ebenso vorstellen wie beim Oranienburger Stadtfest oder zur 800-Jahr-Feier oder natürlich auch ganz privat.  Was das kostet, hänge immer von der Dauer des Einsatzes  ab: „Schreib, was du möchtest, wir sagen, was es kostet“, erklärt Trültzsch ganz pragmatisch.  Die Premiere war ein Erfolg. Ob das Projekt Zukunft hat? „Wir sind mehr als zuversichtlich“, sagt der Oranienburger.

Von Heike Bergt

Oberhavel Kritik an Baumfällungen in Schildow - Abgesägte Biografie

In der Schildower Bachstraße sind in dieser Woche neun Linden gefällt worden. Es handelt sich um den Auftakt für weitere Fällungen – auch in der Schubertstraße und Fritz-Reuter-Straße. Damit soll der geplante Straßenausbau vorbereitet werden. Alwin Schuster von der Initiative „Baumschutz Kommunal“ kritisiert die Fällungen, über die im Vorfeld nicht informiert worden sei.

06.02.2016
Oberhavel Wenig falsche Überweisungen - Oberhavel kommt mit der IBAN klar

Kontonummer und Bankleitzahl haben ausgedient. Seit 1. Februar gilt das IBAN-System, was die Bankkunden auch in Oberhavel vor neue Herausforderungen stellt. Nur in Einzelfällen füllten aber bisher Oberhaveler Überweisungen falsch aus.

06.02.2016

Nach zwei tödlichen Unfällen mit Radfahrern in Oranienburg rief die MAZ dazu auf, Gefahrenstellen in der Stadt zu melden. Das Echo war enorm, es gibt auch viele Verbesserungsvorschläge. Die MAZ übergab das Material der Unfallkommission von Oberhavel. Im MAZ-Interview versichert deren Chef: „Jeder Hinweis wird geprüft“.

03.02.2016
Anzeige