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Oberhavel Mit Musik willkommen heißen
Lokales Oberhavel Mit Musik willkommen heißen
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16:47 12.01.2016
Die „Orangevoices“ beim Auftritt. Quelle: MAZ-Archiv
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Oranienburg

Die „Orange Voices“ bereiten ein Konzert der besonderen Art vor. „Ein Begegnungs-Konzert, bei dem sich Flüchtlinge und Sänger kennenlernen und Kontakte knüpfen können“, so die Sängerin, Gesangspädagogin und Chorleiterin Susanne Bartelt.

Die „Orange Voices“ hatten sich im November vor vier Jahren gegründet. Jeden Donnerstagabend proben sie in der Musikschule „Klangfarbe Orange“ in der Straße der Einheit. Dabei stimmen inzwischen 34 Frauen und Männer mit ein, geben dem sechsstimmigen Chor Klangfülle. Die Sänger zählen zwischen 14 und 65 Lenzen. Jeder darf zu Beginn des neuen Jahres Vorschläge machen, was an neuen Liedern ins Repertoire aufgenommen wird.

„Ziel des Willkommens-Konzertes ist es auch, Ängste und Berührungsängste abzubauen.“ Susanne „Suzy“ Bartelt hat ausgewählte deutsche Lieder – Volkslieder und Popmusik – für das Konzert ausgewählt, das am Sonnabend, 23. Januar, um 17 Uhr in der Oranienburger Nicolaikirche beginnen wird. Mit dabei sind auch die Musiker des Orchesters der Musikschule „Klangfarbe Orange“. Geplant ist ein Programm von einer runden Stunde.

Bereits am Nachmittag wollen die Sängerinnen und Sänger mit den Flüchtlingen, zu denen sie bereits über Deutschkurse der Willkommensinitiative Kontakte geknüpft haben, ein Lied gemeinsam proben, das dann zum Schluss zusammen mit dem Publikum angestimmt werden soll, so Susanne Bartelt.

Mit Musik willkommen heißen – diese Idee soll keine Eintagsfliege bleiben. Der Eintritt zum Konzert ist frei, aber es wird um eine Spende bei den Besuchern gebeten, „damit wir das Singen als Begegnungsprojekt weiterführen können“. Die Chorleiterin möchte, dass Flüchtlinge, die gern singen, über zwei Monate bis April dieses Jahres im Chor dabei sein können. Das Projekt mit dem Namen „Mit Musik Brücken bauen“, soll in einem Konzert der Flüchtlinge in der Nicolaikirche gipfeln und seinen Abschluss finden. „Es sind vor allem Syrer, Afghanen und Menschen aus Pakistan unter den Interessierten. Ich bin gespannt, was sie an Liedern mitbringen.“ Eine Herausforderung für die ganze Chorgemeinschaft.

„Wo in Gruppen gesungen wird, fühlt man sich dazugehörig. Singen ist Ausdruck von Lebenserfahrung und Erlebnissen“, so die Chorleiterin, die alle herzlich einlädt, am 23. Januar dabei zu sein.

Von Heike Bergt

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