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Oberhavel Mit Musik zurückversetzt ins Mittelalter
Lokales Oberhavel Mit Musik zurückversetzt ins Mittelalter
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16:24 18.08.2016
Diese sieben Männer treten am Sonntag in Gransee auf. Quelle: FOTO: PRIVAT
Gransee

Ein A-Capella-Chor wird in der St.-Marien-Kirche von Gransee am kommenden Sonntag, 21. August, 20 Uhr, die Besucher zurückversetzen in vergangene Jahrhunderte. Die Gregorianika sind sieben Männer, die in Anlehnung an die Mönche des Mittelalters auf moderne Art den gregorianischen Choral interpretieren. Durch die Präsentation eigener Kompositionen – ob mit oder ohne Instrumentalbegleitung – zeigt der Chor, dass die Gregorianik sowohl authentisch als auch  zeitnah klingen kann.

Im Jahr 2002 lernten sich die Sieben während ihres Studiums am Konservatorium in Lemberg, Ukraine, kennen und absolvierten dort die klassische Gesangsausbildung, in der sie schon bald eine gemeinsame Leidenschaft – den gregorianischen Chorgesang – entdeckten.

Gregorianika ist das erste Ensemble, welches mit gregorianischen Chorälen seit dem Jahr 2005 in Deutschland gastiert. Gemäß dem Motto „Oft kopiert und nie erreicht“ hebt sich der Chor mehr denn je von seiner Konkurrenz deutlich ab. Anfangs bestand das Programm noch aus rein liturgischem Gesang in lateinischer Sprache, so wie es im frühen Mittelalter üblich war. Mittlerweile jedoch hat der Chor sein Programm erweitert, was man zum einen in den typisch einstimmigen Chorälen und zum anderen in mehrstimmigen Stücken erkennen kann. Diese Entwicklung ist das, was Gregorianika so einzigartig macht, da sie von nun an ihre Stimmgewalt und Präzision noch eindrucksvoller demonstrieren können.

Gregorianika braucht keine aufwendige Licht- und Lasershow, um das Publikum mit ihren von geistlicher Tiefe geprägten Gesängen in längst vergangene Zeiten zu entführen. Ganz gleich, welcher Sprache sich das Ensemble bedient, der atemberaubend reine Gesang wird durch die außergewöhnliche Akustik in Kirchen, Höhlen und Klöstern besonders hervorgehoben.

Durch den Ausdruck tiefen Glaubens, Spiritualität und Dynamik sowie mit Hilfe der mystischen Atmosphäre inspirieren die Lieder der Gruppe und gehen dem Zuhörer ab dem ersten Ton direkt unter die Haut.

Durch die unverwechselbaren Stimmen und den makellosen Klang beweist der Chor, dass Gregorianika auch heute noch lebendig ist und nichts an Faszination verloren hat.

Die Konzertgäste erwartet ein abwechslungsreiches, 90-minütiges Programm, in dem sie klassische gregorianische Choräle zu hören bekommen und neue Eigenkompositionen, wie „In Nobile“.

Infos: Karten sind im Evangelischen Gemeindebüro, Klosterstraße 2 a (03306/26 76), im Heimatmuseum, Rudolf-Breitscheid-Straße 44 (03306/ 2 16 06), online über www.reservix.de sowie für Kurzentschlossene an der Abendkasse erhältlich.

Von sb

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