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Oberhavel Mittagessen mit Woidke und seinen Ministern
Lokales Oberhavel Mittagessen mit Woidke und seinen Ministern
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18:50 10.12.2017
Erinnerungsfoto in der Staatskanzlei in Potsdam. Quelle: Helge Treichel
Potsdam

„Sie machen jeden Tag in Brandenburg das Leben ein bisschen besser“, begrüßte Landtagspräsidentin Britta Stark am Sonnabend die rund 100  Gäste beim Ehrenamtsempfang in Potsdam. Unter ihnen auch sechs Frauen und Männer aus Oberhavel. Nur Liebenwaldes Bürgermeister Jörn Lehmann musste aus familiären Gründen kurzfristig absagen. „Wir wollen ganz, ganz herzlich und laut danke sagen“, ergänzte Ministerpräsident Dietmar Woidke. Zweites Anliegen sei, dass all die guten Beispiele auch öffentlich bekannt werden.

Udo Arndt im Gespräch mit Dietmar Woidke. Quelle: Helge Treichel

Direkt neben Woidke durfte Udo Arndt aus Velten Platz nehmen. Ihm wurde diese Ehre als Vorsitzender des Fördervereins „Ofen- und Keramikmuseum Velten“ zuteil. Das Ehrenamt zu loben, sei zwar eine Staatspflicht, sagte Arndt. Aber niemand engagiere sich, um gelobt zu werden. Vielmehr sei es innerer Antrieb und ein Stück Selbstverwirklichung. Und viel bekämen die Ehrenamtlichen ja auch direkt bei ihrer Tätigkeit zurück.

Weil nicht nur Kleider Leute machen, sondern auch Frisuren, war Janette Budke aus Borgsdorf eingeladen. Als Friseurmeisterin mit großem Herzen biete sie ihre Dienste auch für Obdachlose an – und das als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, lobte Moderator Gerald Meyer und zählte weitere ihrer vielfältigen Aktivitäten auf – unter anderem bei den „Charity-Banditen“. Sie bezeichnete die Einladung als „große Ehre“.

Die Oberhavel Vertreter vom Tisch der Landtagspräsidentin: Wilfried Hanke, Dagmar Jurat, Britta Stark, Janette Budtke und Claus Schwartzer. Quelle: Helge Treichel

Auch er habe die von Woidke als „Sprachfehler“ titulierte Eigenschaft, gestand Wilfried Hanke aus dem Granseer Ortsteil Kraatz: „Ich kann nicht nein sagen.“ Elf Jahre lang war er ehrenamtlicher Bürgermeister. Er engagiert sich im Reitverein und ist Präsident des SV Altlüdersdorf. Für ihn sei es eine große Ehre mit der Landtagspräsidentin an einem Tisch zu sitzen.

Als Ehre, aber auch als „große Motivation“ bezeichnete Dagmar Jurat den Empfang. Sie ist Lehrerin für Geschichte, politische Bildung und LER an der Oranienburger Torhorstschule, zudem Vorsitzende der Schulkonferenz und Vertrauenslehrerin. Maßgeblich beteiligt war sie an der Wanderausstellung „Flucht gestern und heute“.

Karin Schulze aus Mildenberg gehörte zu den Gästen in der Potsdamer Staatskanzlei. Quelle: Helge Treichel

Er habe sich sehr über die Einladung gefreut, sagte Jörn Lehmann auf Nachfrage. Er ist allerdings nicht nur Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Lokalen Aktionsgruppen im Rahmen von LEADER, der Projektförderung im ländlichen Raum. Ehrenamtlich sitzt er auch dem Heimatverein und dem Tourismusverein vor und engagiert sich im Vorstand bei den Feuerwehrfreunden Liebenwalde.

Obwohl mit 73 Jahren im Ruhestand, ist Ex-Schulleiterin Karin Schulze noch an der Mildenberger Grundschule tätig: Sie leitet die Mathe-AG, schrieb an der Chronik zum Dorfjubiläum mit, ist im Ortsbeirat, im Bildungsausschuss und im Netzwerk Gesunde Kinder tätig. „Eigentlich müsste der ganze Ort hier sein“, sagt sie über Mildenberg.

„Das ist die größte Auszeichnung, die ich bisher im Ehrenamt erleben durfte“, sagte Claus Schwartzer, seit 2010 Vorsitzender des Fördervereins Historische Mönchmühle. Dessen Ziel ist es, die einst verfallene Mühle zu einem Kommunikationszentrum für das Mühlenbecker Land zu machen.

Von Helge Treichel

Der Oranienburger Chor „Viva la musica“ gab am Sonnabend sein diesjähriges Weihnachtskonzert in der Nikolaikirche. Zu den musikalischen Höhepunkten trugen Nachwuchsmusiker bei – mit Stimme und mit Violine.

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