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Oberhavel Modellversuch Biotonne holpert
Lokales Oberhavel Modellversuch Biotonne holpert
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02:15 18.12.2017
Landrat Ludger Weskamp (l.)beim Vorstellen der AWU-Biotonne in Velten. Quelle: Robert Roeske
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Oberhavel

Der Anfang Juni gestartete Modellversuch Biotonne im Landkreis bleibt hinter den Erwartungen und Prognosen zurück. Im Modellgebiet, das Hennigsdorf, Hohen Neuendorf und Birkenwerder umfasst, sind derzeit 630 Biotonnen im privaten Einsatz. 1550 Entleerungen gab es. Deshalb sollen für 2018 auch finanzielle Anreize zur vermehrten Nutzung der Biotonne geschaffen werden. Dazu werden die Gebühren für die Biotonne deutlich im Vergleich zu den Gebühren für die Hausmüllentsorgung gesenkt – von 4,77 auf 3,25 Euro für jede 120-Liter-Tonne. Das beschloss der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich bei vier Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Der Modellversuch läuft noch bis Ende 2019.

„Wir müssen die Akzeptanz erhöhen, um den Modellversuch zum Erfolg zu führen“, sagte Wolfgang Krüger (CDU). Dass die Anreize dafür zu gering ausfallen, kritisierte Barbara Neeb-Bruckner (Grüne/Piraten). Die Ersparnis liege gerade einmal bei durchschnittlich gut 36 Euro im Jahr. Eine weitere Hürde sehe ihre Fraktion in den hohen Anschaffungskosten von gut 56 Euro für eine Tonne. Allerdings seien Informationen darüber nur spärlich und dann auch noch widersprüchlich zu bekommen. Im Call-Center sei ein anderer Preis genannt worden. Die Miet-Variante sei bei ihrer Recherche gar nicht angeboten worden. Und eine nicht mehr benötigte Tonne müsse laut Auskunft auf eigene Kosten entsorgt werden. Alles in allem sei der Modellversuch damit „sehr intransparent“, so Barbara Neeb-Bruckner. Sie kündigte an, der Vorlage nicht zuzustimmen und schlug vor, die Tonnen stattdessen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Ihr Fazit: „Wenn der Modellversuch am Ende scheitert, liegt es nicht unbedingt daran, dass die Leute die Tonne nicht möchten.“

Von Helge Treichel

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