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Oberhavel Möbelmarkt ist Übergangs-Kita
Lokales Oberhavel Möbelmarkt ist Übergangs-Kita
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00:36 08.03.2018
Noch bis zur Jahresmitte werden in den Räumlichkeiten in der Bieselheide in Schönfließ die Kinder der Glienicker Kita Mischka betreut. Quelle: Ulrike Gawande
Glienicke/Schönfließ

Seit Ende Mai 2017 sind die 105 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren der Glienicker Kita „Mischka“ mittlerweile in einer Interimskita in Schönfließ untergebracht. Zur Jahresmitte sollen die Kinder jedoch wieder in ihre angestammten Räumlichkeiten in der Gartenstraße direkt am Dorfteich zurückkehren.

Nur noch die Außenanlagen fehlen

Fertig werden müssen bis dahin lediglich noch die Außenanlagen der Kita. Vorher sei ein Umzug nicht möglich. Aufgrund des Wetters sei der Abschluss dieser Arbeiten jedoch schwer planbar, so Hannes Landsberg, Fachdienstleiter für den Bereich Kindertagesstätten in Glienicke. Es sei eine pragmatische Entscheidung gewesen, die Interimskita in der Schönfließer Traubeneichenstraße nach dem Auszug der Kita „Sonnenschein“ weiter zu nutzen. Für die Sonnenschein-Kinder war der ehemalige Möbelmarkt auf 804 Quadratmetern in eine Kita mit acht Gruppenräumen, zwei Bädern, zwei Garderoben, Büros und einer Küche umgebaut worden. Kostenpunkt mehrere hunderttausend Euro. Nötig geworden war ein Ausweichstandort für die Glienicker Kita Sonnenschein, weil 2015 nach einem Wasserschaden Schimmel in den Räumen im Ackerdistelweg festgestellt worden war und die Kita komplett saniert werden musste.

Dachgeschoss wird komplett gedämmt

Und nun wird das Haus der Kita „Mischka“ vollständig renoviert. „Es ist ein altes Haus, und wir hatten lange nichts gemacht. Da bot sich die Möglichkeit der Weiternutzung der Interimskita geradezu an“, so Fachdienstleiter Landsberg. Mehrere Bauvorhaben wurden in den letzten Monaten umgesetzt: So wurde das Dachgeschoss komplett nach außen gedämmt. Landsberg: „Bisher brauchten wir im Winter eine Extraheizung und im Sommer eine Klimaanlage.“ Im Obergeschoss, wo sich der Bewegungsraum befindet, erhielt der Fußboden eine Trittschalldämmung. „Das ist bei laufendem Kita-Betrieb nicht möglich, so aber hatten wir Baufreiheit“, so der Fachmann. Außerdem habe man mehrere Wanddurchbrüche vorgenommen und sogenannte Bullaugenfenster eingebaut. „Die Einrichtung ist lichtdurchflutet.“ Ein wichtiger Aspekt, da in der Kita mit offenen Angebot gearbeitet werde.

Nestbereich wird eingerichtet

Auch die Bäder wurden komplett erneuert, der Eingang mit einer neuen Rampe barrierefrei gestaltet und ein neues Farbkonzept in Absprache mit der Kitaleitung umgesetzt. Die wichtigste Neuerung sei jedoch die Einrichtung eines Krippenbereiches, eines sogenannten Nestbereiches für Kinder der Altersgruppe von null bis drei Jahren. „Der Bereich ist autark mit direktem Zugang zum Sanitärbereich speziell für die kleinen Kinder.“ Ausgestattet ist der Nestbereich mit speziellen Möbeln und Spielzeug und wird von einem festen Erzieherteam betreut. „Das offene Konzept ist für Kleinkinder noch nicht geeignet. Der Bedarf an Krippenplätzen ist wegen des Rückgangs an Tagespflegplätzen jedoch da“, erklärt Landsberg. Bereits in der Interimskita werden die ersten Krippenkinder betreut.

Von Ulrike Gawande

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