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Mönchmühle: Gebäude werden verbunden

Bauarbeiten am gläsernen Zwischenbau haben begonnen Mönchmühle: Gebäude werden verbunden

Die provisorische Holztreppe ist beräumt, die ersten Fundamente zwischen Mönchmühle und Tanzsaal sind gesetzt: Vor einer Woche wurde ein weiteres (Erfolgs-)Kapitel beim Erhalt des historischen Ensembles aufgeschlagen. Die Arbeiten am Verbindungsbau gehen mit großen Schritten voran.

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Die Baustelle des Verbindungsbaus von der Hofseite.

Quelle: Robert Roeske

Mühlenbeck. Bereits im Sommer soll das Gebäude stehen, prognostiziert Bauleiter Christian Hauer vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Hohen Neuendorf.

Die Oranienburger Architektin Angela Petzi hat einen Glasbau entworfen, der nicht nur die acht Meter zwischen den Gebäuden überbrückt, sondern zugleich als Haupteingang dient. Nach vorne, zur Mönchmühlenallee hin, wird eine doppelflügelige Glastür den barrierefreien Zutritt gewähren. Denn der derzeit laufende Straßenausbau wird quasi in das Projekt einbezogen. Eingang, Gehweg und Fahrbahn werden vor der Mönchmühle niveaugleich gebaut und nur von Pollern abgegrenzt sein. Ein geschliffenes Pflaster soll das historische Flair unterstreichen. Gleichzeitig bekommt die Verkehrsfläche bis zum Jahresende einen boulevardartigen Charakter, blickt Christian Hauer erwartungsvoll in die Zukunft.

Der Hofeingang bekomme eine einflügelige Tür und eine zehnstufige Stahltreppe. Der Zwischenbau wird in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion und mit einem Pultdach errichtet. Seine Glasfassaden werden getönt sein. Eine Fußbodenheizung sorgt für Komfort.

Insgesamt 75000 Euro stehen dem Förderverein „Historische Mönchmühle“ als Bauherr für das Projekt zur Verfügung, sagt Vereinsvorsitzender Claus Schwartzer. Dies sei nur dadurch zu schaffen, dass die beteiligten Firmen besonders sorgfältig kalkuliert haben. Die meisten waren ohnehin schon bei der 96-Stunden-Aktion zum Ausbau des Tanzsaales mit von der Partie und unterstützen das Projekt nun weiter, unter ihnen Heizungsbauer Haberkern aus Mühlenbeck, die Zimmerei Behnert aus Schildow und Pe-Si-Bau aus Oranienburg. Die Metallarbeiten übernehmen die Firmen Bommert aus Kremmen und Grimm aus Mühlenbeck. Johannes Mommert aus Borgsdorf übernimmt die Isolierung und Klaus Düsterhöfft aus Schildow das Dachdecken. „Alles andere ist Eigenleistung“, sagt Claus Schwartzer. Direkt gesponsert werde noch einmal das Putzen der Fassade vom Tanzsaal auf der Seite des Zwischenbaus. Dasselbe gilt für den zugehörigen Farbanstrich.

„Beim Sanieren der Gebäudesubstanz ist mit dem Zwischenbau im wahrsten Sinne des Wortes die letzte Lücke geschlossen“, sagt Bauleiter Hauer. In der Mühle selbst stünden lediglich noch einige leere Räume zur Nutzung an. Für diesbezügliche Ideen hinsichtlich Bibliothek und Tourismusinformation stehe die politische Meinungsbildung aus. Die Gebäudehülle jedoch sei mit dem Zwischenbau fertig. Die Leistungen des Fördervereins und seiner „Lokomotive“ Schwartzer beschreibt Hauer mit einem Wort: „Respekt!“

Von Helge Treichel

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