Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Monika Baumann hat noch viele Pläne
Lokales Oberhavel Monika Baumann hat noch viele Pläne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:09 15.10.2015
Monika Baumann (vorn) sagt tschüss. In die neue „Doppelspitze“ der Koordinatorinnen rückt neben Ines Knospe (r.) nun Argid Rutenberg. Die „Finanzchefin“ bleibt Barbara Lepke (l.). Quelle: Heike Bergt
Anzeige
Oranienburg

Noch zwei Arbeitswochen, dann ist Schluss. Donnerstag ist Monika Baumann offiziell als Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes verabschiedet worden: „Seit acht Jahren ist sie dabei und hat den Verein geprägt“, so dessen Vorsitzende Sabine Brackmann. Waren es anfangs nur einzelne Familien in Not, die beim Hospizdienst Hilfe suchten und fanden, sind es heute 150 im Jahr. Monika Baumann habe dafür gesorgt, dass jedes Jahr zehn bis 15 Ehrenamtliche als Hospizbegleiter ausgebildet werden. „Und weil in den Familien immer auch traurige Menschen zurückbleiben, hat sie die erste Gruppe der Trauerbegleiter initiiert“, erinnerte Sabine Brackmann. Sie bedankte sich im Namen des Vorstandes „für das Herzblut und die Energie“, die sie eingebracht habe und „den ständigen Antrieb, immer weiterzumachen“.

Seit zwei Jahren hatte Monika Baumann Ines Knospe als zweite Koordinatorin zur Seite. Und die „Doppelspitze“ komplettiert ab November dann Argid Rutenberg. Nach 20 Jahren als Schwester auf der Intensivstation, „wo sterben keinen Platz hat“, fand Ines Knospe 2007 im Verein und Hospizdienst ihren Platz und ihre Berufung. „Mein Schlüsselerlebnis war, dass sich eine Patientin bedankte, dass ich ihr eine halbe Stunde zugehört hatte. Das konnte es nicht sein. Heute ist es mein Beruf, auch Zeit zum Zuhören zu haben.“ Ähnlich ging es Argid Rutenberg. Die 47-Jährige aus Hohen Neuendorf suchte eine neue Herausforderung jenseits der OP-Säle. Ihr ist es besonders wichtig, „den Ehrenamtlichen unsere Wertschätzung zu zeigen, sie sind die Basis unserer Arbeit, das Hospiz gibt es nur durch sie“.

Monika Baumann verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn die 63-Jährige fühle sich längst nicht als Rentner. Sie bleibt weiter ehrenamtliche Betreuerin: „Ich habe dabei tolle Menschen kennengelernt und Freunde gefunden.“ Zudem will sie eine Palliativberatung in Oranienburg mit betreuen, sich in die Leegebrucher Flüchtlingsinitiative einbringen. Montags lernt sie Englisch, geht oft reiten und joggen. Und da ist noch der Karnevalsverein von Teschendorf. Ihre Tankstellen für Lebensfreude.

Von Heike Bergt

Die SPD-Fraktion in Oberkrämer will die Kita-Gebühren senken – für die Eltern, die gleichzeitig zwei oder mehr Kinder betreuen lassen. Laut Fraktionschef Carsten Schneider ist ein entsprechender Antrag für die Gemeindevertretersitzung eingebracht worden. Bei Jörg Ditt (Grüne) sorgt das für Verwunderung – aus verschiedenen Gründen.

18.10.2015
Oberhavel Polizeibericht Oberhavel - Mit dem Knüppel gegen Ladendieb

Der rote Griff eines Auslaufhahns aus einem Baumarkt in Velten war einem 49-Jährigen wohl etwas zu teuer. Er steckte es ihn einfach ein. Doch die Rechnung hat er ohne den Ladendetektiv gemacht. Als der die Personalien aufnehmen wollte, eskalierte die Situation und er zog einen Schlagstock.

15.10.2015
Oberhavel Neue Ideen für Schwante - Ortsbild soll sich bald verändern

Für das Ortsbild von Schwante gibt es viele neuen Ideen. Der Abriss der ehemaligen Gaststätte „Zum alten Nussbaum“ läuft bereits, aber auch das Gelände direkt dahinter – der Dorfplatz – soll neu gestaltet werden. Die Bewohner sind aufgerufen, dafür Ideen einzureichen.

15.10.2015
Anzeige