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Oberhavel Motorwassersportclub hisst Blaue Flagge
Lokales Oberhavel Motorwassersportclub hisst Blaue Flagge
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07:55 01.07.2016
18. Blaue Flagge in Folge für den Motorwassersportclub Hennigsdorf. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Hennigsdorf

Das große Ziel der derzeit 33 Mitglieder des Motorwassersportclubs Hennigsdorf (MCH) ist für 2018 anvisiert worden: Dann soll zum zwanzigsten Mal in Folge die Blaue Flagge am Flaggenmast in der Hafenstraße emporgezogen werden. Doch nicht weniger groß war der Stolz der Motorbootfahrer, als am Freitagmorgen die 18. Blaue Flagge gehisst wurde.

Wieder hatte der Verein die umfangreichen Bewerbungsunterlagen ausgefüllt, viel Geld, besonders für einen kleinen Verein wie den MCH, für den Erhalt des Gütesiegels für Umweltschutz in die Hand genommen und erneut hatte man alle vorgegeben Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung erfüllt. „Wir wollen als Motorbootfahrer positiv und umweltbewußt wahrgenommen werden“, erklärt der Umweltbeauftragte des Vereins Alexander Uebelgünne die Beweggründe. Nur drei weitere Brandenburger Sportboothäfen (Kalksee, Birkenwerder und Petershagen) und drei Badestellen in Angermünde, Senftenberg und Zossen wurden in diesem Jahr mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Erstmals war das Symbol für nachhaltigen Tourismus 1985 in Frankreich verliehen worden. Zwei Jahre später auch in Deutschland. Heute in vierzig Ländern Europas sowie in Südafrika, Neuseeland, Kanada und in der Karibik. Seit 2006 gibt es einen weltweit gültigen Kriterienkatalog für die Blaue Flagge an Stränden, Badestellen und in Sportboothäfen.

Hennigsdorfs stellvertretender Bürgermeister Martin Witt lobte den durchgehenden Erfolg des Vereins, der eigentlich schon 1964 gegründet worden war, sich nach der Wende 1990 jedoch noch einmal neu organisieren musste. „Der Verein hat die repräsentative Lage ordentlich umgesetzt und leistet eine vorbildliche Arbeit.“ Ein gutes Omen für die 2018 anstehende Verlängerung der Pachtverträge?

Dazu wollte sich Witt noch nicht äußern. MCH-Vorsitzender Frank Rink deutete aber an, dass man sich bei einer längerfristigen Vertragsdauer, auch wieder ein verstärktes Engagement in der Jugendarbeit vorstellen könne. Sorgen bereitet den Bootseignern derzeit vor allem die wachsende Kriminalität, die verstärkten Diebstähle von Bootsmotoren. So sei es schwer, die Mitglieder zu halten, befürchtet man.

Von Ulrike Gawande

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