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Oberhavel Mühlenbeck im Zeichen der Unke
Lokales Oberhavel Mühlenbeck im Zeichen der Unke
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00:42 17.09.2015
Bürgermeister Filippo Smaldino-Stadthaus schraubte das Emailleschild am Montag am Rathaus an, Naturparkchef Peter Gärtner assistierte. Quelle: Helge Treichel
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Mühlenbecker Land

Seit Montag prangt das Hinweisschild mit der stilisierten Rotbauchunke am neuen Rathaus in Mühlenbeck: Mit seiner Bewerbung, in der sich das Mühlenbecker Land als „Tor zum Naturpark Barnim“ präsentierte, errang die Kommune den Titel „Naturparkgemeinde 2015“. Die Jury würdigte insbesondere gemeinsam mit den Bürgern initiierte und nachhaltige Projekte wie den Aufbau des historischen Ensembles der Mönchmühle.

Damit habe sich das Mühlenbecker Land mit seiner insgesamt dritten Bewerbung gegen die Beiträge von Eberswalde, Biesenthal, Bernau und Schönwalde durchgesetzt, die inhaltlich ebenfalls „auf sehr hohem Niveau“ lagen, bescheinigt Naturparkchef Peter Gärtner. Die Langfristigkeit der Projekte habe die Jury schließlich überzeugt.

Bürgermeister: Titel ist Bestätigung und Auftrag zugleich

„Ich empfinde den Titel als Bestätigung unserer Arbeit und auch als Auftrag“, sagte Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus (SPD), nachdem er das Schild am Rathaus angebracht hatte. Es gebe bereits mehrere Ideen, um das Mühlenbecker Land zu einer „grünen Gemeinde“ zu machen. Dabei gehe es unter anderem um die Kohlendioxid-Emission. Allerdings lasse sich ein solches Ziel nur“mit den Menschen zusammen“ realisieren, sagt der Bürgermeister. Das betreffe zum Beispiel Verhaltensregeln in der Natur. Es müsse das Bewusstsein geschärft werden, in einem Naturpark zu leben. Deshalb soll der Titel auch auf den Willkommensschildern an den Ortseingängen vermerkt werden.

Glienicke und Birkenwerder sind es schon länger

Im Jahr 1999 sei der Naturpark Barnim bekannt gemacht worden, seit 2001 werde der Titel Naturparkgemeinde verliehen, erläutert Peter Gärtner. Glienicke/Nordbahn (2009) zählt ebenso zu den Preisträgern wie Birkenwerder (2012). In den vergangenen elf Jahren hätten sich 53 Städte und Gemeinden im Naturpark am Wettbewerb beteiligt.

Die jeweiligen Sieger bekommen einen Wanderpokal mit dem Wappentier des Naturparks (Rotbauchunke), ein Emailleschild für das Rathaus und eine Prämie von 1000 Euro. Der Preisträger war beim Naturparkfest am 5. September in Biesenthal verkündet worden.

Von Helge Treichel

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