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Mühlenbecker Land Aldi-Markt weicht einem Neubau
Lokales Oberhavel Mühlenbecker Land Aldi-Markt weicht einem Neubau
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17:05 30.07.2018
Die markante Eiche auf dem Aldi-Gelände bleibt erhalten. Sechs Robinien werden aber gefällt. Ersatzpflanzungen werden geleistet. Quelle: Ulrike Gawande
Mühlenbeck

Eigentlich sollten die Arbeiten für den Neubau des Mühlenbecker Aldi-Marktes schon 2017 beginnen, doch der Neubau verzögerte sich. Nun aber wird gebaut. Die bisherige Filiale schließt zum 1. September, damit das alte Gebäude abgerissen wird, um an selber Stelle, jedoch in anderer Kubatur, den Neubau zu errichten. Geht alles glatt, soll im Sommer 2019 die Neueröffnung gefeiert werden.

2007 wurde auf 800 Quadratmetern eröffnet

Der Discounter, der erst 2007 mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche in der Hauptstraße in Mühlenbeck eröffnet wurde, sei in die Jahre gekommen, heißt es von Unternehmensseite und entspreche nicht mehr den heutigen Vorstellungen eines modernen, hellen, freundlichen Einkaufserlebnisses. Ein edleres Erscheinungsbild soll mit dem Neubau umgesetzt werden. Der Verkaufsraum wird um 50 Zentimeter auf 3,5 Meter erhöht, auch wenn sich die äußere Gebäudehöhe von 9,4 Metern auf 5,85 Meter verringern wird.

Erweiterung auf 1200 Quadratmeter

Die Fassade des Gebäudes soll mit Klinkersteinen verblendet werden. Innen soll der Markt größer und heller mit breiteren Gängen, niedrigeren Regalen, geschlossenen Tiefkühlschränken sowie LED-Beleuchtung gestaltet werden, sieht es das neue Aldi-Konzept vor. Geplant ist außerdem ein großer Backshop und ein neuer Leergutbereich. Steigen wird auch die Verkaufsfläche: von 800 auf 1200 Quadratmeter, um das Sortiment um etwa ein Drittel zu erweitern. Daher war für das Projekt ein Bebauungsplan nötig, dem die Mühlenbecker Gemeindevertreter zustimmten.

81 Stellplätze und zwei Elektroparkplätze

So werden auf 75 Prozent der maximalen Verkaufsfläche nahversorgungsrelevante Produkte angeboten, dazu zählen Nahrungsmittel, Getränke, Tabak, Drogerie- und Apothekenwaren sowie Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Bürobedarf. Auf der restlichen Fläche von 300 Quadratmetern dürfen auch sogenannte zentrenrelevante Waren angeboten werden. Innovativ ist, dass die Restwärme der Kühlmöbel zur Beheizung der Verkaufsräume genutzt wird. Auf dem Dach entsteht zudem eine Photovoltaikanlage und bei den 81 Stellplätzen wird es auch zwei Elektroparkplätze geben. Außerdem gibt Aldi einen Teil seines Grundstücks ab, damit der Landesbetrieb Straßenwesen mehr Platz beim Neugestalten des Kreuzungsbereiches Hauptstraße/Bahnhofstraße gewinnt.

Von Ulrike Gawande

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