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00:22 07.12.2018
Ortstermin mit Ortsvorsteherin Ursel Liekweg (SPD, l.) an der Dorfstraße in Zühlsdorf. Quelle: Helge Treichel
Mühlenbecker Land

 Wie soll es nun weitergehen mit dem maroden Gehweg in Zühlsdorf? Während die Anlieger den grundhaften Ausbau aus Kostengründen gern um fünf Jahre verschieben würden, haben die Ortsbeiratsmitglieder entgegen dem kürzlichen Votum der Gemeindevertretung hinsichtlich eines Aufschubs um drei bis fünf Jahre zur Sitzung am Montagabend einen sofortigen Ausbau beantragt. Ausgangspunkt ist ein Ortstermin im November.

Laut diesem Antrag soll die Verwaltung beauftragt werden, „die weiteren Vorbereitungsarbeiten für die notwendige Investitionsmaßnahme Gehweg Dorfstraße Ortsteil Zühlsdorf fortzuführen und in der Gemeindevertretersitzung im Februar 2019 das Bauprogramm dazu zur Beschlussfassung vorzulegen“. Dies wird mit dem extrem maroden Zustand des Weges begründet. Da dieser noch nicht fachgerecht, sondern nur auf Sand gebaut wurde, seien auch Reparaturen aussichtslos, begründeten Ortsbeiratsmitglied Thomas Pump (Linke) und Ortsvorsteherin Ursel Liekweg (SPD).

Der Zühlsdorfer Gehweg nach der notdürftigen Reparatur. Quelle: Helge Treichel

Bei einer Beschlussfassung wird die Vorlage zum Bauprogramm in den nächsten Sitzungslauf der Gremien eingebracht, kündigte die Verwaltung in ihrer Stellungnahme an. Die in 2018 geplanten Haushaltsmittel könnten mit einem eigenständigen Beschluss in das Haushaltsjahr 2019 übernommen werden.

Harald Grimm (SPD) schlug als Vorsitzender der Gemeindevertretung einen Kompromiss vor. Danach könnte zwar zeitnah ausgebaut werden, die Abrechnung könnte bei den Betroffenen aber auf etwas drei Jahre verschoben werden. Dann würde der Missstand beseitigt und gleichzeitig dem bestehenden Beschluss zum Aufschub Rechnung getragen werden.

Der aktuelle Zustand des Gehweges in Zühlsdorf. Quelle: Helge Treichel

Dass der Weg „nicht so katastrophal ist wie dargestellt“, hielt Werner Haberkern (Freie Wähler) entgegen. Nach der provisorischen Reparatur sei keine Unfallgefahr mehr erkennbar. CDU-Fraktionsvorsitzender Mario Müller äußerte seine Sympathie für den Vorschlag, die Betroffenen ihre Anliegerbeiträge erst in drei Jahren oder später zahlen zu lassen. Gleichzeitig empfahl er, die Ausschreibungen bereits im Winter vorzunehmen, weil damit günstigere Preise erzielt werden könnten. Er empfinde den Weg „als Krater- und Vulkanlandschaft“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Otto Saro. Bei vier Stimmenthaltungen wurde der Antrag zur weiteren Beratung in den Fachausschuss verwiesen.

Von Helge Treichel

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