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17:07 31.05.2018
Donnerstagnachmittag fand in der Europaschule auch ein Hortfest mit Trödelmarkt und ein Schülerkonzert der Schul-AGs im Bürgersaal statt. Quelle: Ulrike Gawande
Schildow

Diagramme und Tabellen standen am Donnerstagmorgen bei der Klasse 3c der Europaschule am Fließ in Schildow auf dem Stundenplan im Matheunterricht. Andächtig übertrugen die 24 Schüler verschiedene Anzahlen aus einer Tabelle in Säulendiagramme.

Unterricht unter Beobachtung

„Wieso sind Diagramme eigentlich hilfreich?“, fragte Klassenlehrerin Bente Maassen ihre Schützlinge. Man habe einen besseren Überblick und könne Zahlen einfacher ablesen, antworteten ihr die pfiffigen Steppkes, die an diesem Morgen beim Unterricht von Zuschauern beobachtet wurden. Doch nicht die junge Lehrerin, die vor einem Jahr ihr Referendariat beendet hatte, stand unter Beobachtung, sondern es war Tag der offenen Tür, bei dem Eltern und Familien die Möglichkeit bekamen, im Unterricht zu hospitieren.

Zwei Zielgruppen für das offene Angebot

Die Idee des Tages richte sich an zwei Zielgruppen, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Bettina Mechner: Zum einen an zukünftige Schüler, die so ihre Schule schon einmal kennenlernen und auch mögliche Ängste abbauen können, und zum anderen an Eltern von jetzigen Schülern, die zugucken können, wie Unterricht läuft und die Klasse der Kinder arbeitet. „Der Tag wird gut angenommen“, weiß Mechner. Rund 450 Kinder werden derzeit von 30 Lehrkräften unterrichtet. Mit den Erasmusprojekten mit vielen Ländern Europas leistet man einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung.

Eltern überrascht von dem Niveau des Unterrichts

„Meine Tochter wollte, dass ich einmal vorbeikomme. Es ist ein super Angebot und die Lehrerin ist sehr entspannt“, verriet Gerd Kleeberg aus Schildow. „Ich war überrascht von dem hohen Niveau des Unterrichts“, begeistert sich der 53-Jährige, dem auch das gegenseitige, faire Bewerten der Schüler der Klasse 3c im Kunstunterricht gefiel. „Der Unterricht ist lockerer“, beobachtete Tobias Gommolla (40). „Früher mussten wir uns bei jedem Gang zum Papierkorb melden.“ Trotzdem war er überrascht von der disziplinierten Arbeit der Klasse. Izabela Arent sah sich hingegen die Schule für ihren Sohn an, und war angetan von dem offenen, auskunftfreudigen und netten Empfang, der ihr an diesem Tag bereitet wurde

Von Ulrike Gawande

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