Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Mühlenweg: Ausbau-Varianten vorgestellt
Lokales Oberhavel Mühlenweg: Ausbau-Varianten vorgestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 23.03.2018
Der schmale Mühlenweg in Schwante. Es ist kein Platz für Begegnungsverkehr. Quelle: Robert Tiesler
Schwante

Seit Jahren ist der Mühlenweg in Schwante immer wieder Thema im Ortsbeirat und in der Verwaltung. Die 1500 Meter lange Straße, die die L 17 mit der Hauptstraße verbindet, ist an den meisten Stellen zu schmal. Nur auf 300 Metern gibt es einen Gehweg, ansonsten nur unbefestigte Randstreifen, die aber auch als Ausweichflächen von den Autos genutzt wird. Eine Entwässerung ist nicht vorhanden, die Bodenverhältnisse sind schwierig. „Jetzt können wir über Varianten reden“, sagte Dirk Jöhling, der Chef des Bauausschusses in Oberkrämer, am Montagabend. Viele Anwohner waren gekommen, um zu verfolgen, wie es mit der Straße weiter gehen könnte.

Fünf Varianten für den Ausbau

Axel Buchholz, Geschäftsführer der Neuruppiner Planungsfirma IWU Ingenieur-GmbH, stellte fünf mögliche Varianten vor, wie aus dem Mühlenweg eine sicherere Straße werden könnte.

Die erste Variante sieht eine sieben Meter breite Fahrbahn vor – sie beinhaltet allerdings rechts und links Fahrradstreifen, so dass für die Autos 4,50 Meter übrig bleiben. Hinzu käme ein 1,50 Meter breiter Gehweg. Das könnte 1,45 Millionen Euro kosten.

Variante zwei wäre eine 5,75 Meter breite Fahrbahn mit einem Streifen für Radler, der Gehweg wäre dann breiter. Kosten: 1,4 Millionen Euro.

Variante drei sieht keinen Fahrradstreifen vor, die Fahrbahn wäre 5,50 Meter breit – plus einem Gehweg. Mögliche Kosten: 1,27 Millionen Euro.

In Variante vier gäbe es keine Borde und eine fünf Meter breite Fahrbahn. Das könnte 871.000 Euro kosten.

In der fünften Variante bliebe der Teil des Mühlenwegs mit dem Kopfsteinpflaster unangetastet. Es entstünde darüber hinaus eine sechs Meter breite Fahrbahn mit einem Radfahrerstreifen. Kosten: 838.000 Euro.

Anwohner befürchten mehr Raser

Die Anwohner sind skeptisch. Vor allem befürchten sie die Raser auf der dann ausgebauten Straße. „Das ist jetzt schon eine Rennstrecke“, sagt Jochen Wermann, der nahe des Wasserturms wohnt. Die Befürchtung, dass der Mühlenweg dann keine Tempo-30-Zone mehr wäre, wies Bauamtsleiter Dirk Eger zurück. Darüber denke keiner nach.

Entschieden ist noch lange nichts, frühestens 2019 könnte Baubeginn sein. Wie genau, darüber wird dann noch beraten. Die Gemeinde Oberkrämer bemüht sich zudem um Fördergelder, allerdings könnten sie dann nicht für den Anwohneranteil verwendet werden.

Von Robert Tiesler

Die Veltener Stadtverwaltung wird den Bau des fehlenden Stückes Radweg zwischen Velten und Pinnow zum Bernsteinsee übernehmen. Die Baukosten trägt das Land. Bislang mussten Radler mit auf der Fahrbahn fahren oder die Buckelpiste an der Straße benutzen. Im nächsten Jahr soll das nun vorbei sein.

23.03.2018

Bei der 16. Sitzung des Bauausschusses Liebenwalde haben die Mitglieder über verschiedene Straßenausbau- und Bebauungspläne der Stadt gesprochen.

23.03.2018

Die Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie (AfU) Mittweida hat am Dienstag im Löwenberger Land die Analyse von Boden- und Wasserproben angeboten. Viele Interessenten kamen mit Wasser aus dem eigenen Brunnen.

23.03.2018