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Musik und Tanz mit Cowboyhut

Rathausfest in Birkenwerder Musik und Tanz mit Cowboyhut

Etwa 600 Schaulustige folgten am Wochenende der Einladung: Das traditionelle Rathausfest stand unter dem Motto „Wild West in Birkenwerder“. Von Stargast Quentin Pipestem, einem Schwarzfußindianer aus Kanada, waren kleine und große Besucher gleichermaßen begeistert.

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Linus (l. 4) aus Schmachtenhagen mit seinem besten Freund Max (4) aus Birkenwerder.

Quelle: Juliane Weser

Birkenwerder. Der Klang von Indianermusik hallte durch den Innenhof des Rathauses Birkenwerder. Etwa 600 Schaulustige standen dicht an dicht. Ein Schwarzfußindianer tanzte und ließ sich im Rhythmus der Musik fallen. Am Sonnabend fand zwischen 18 und 22 Uhr das Rathausfest in Birkenwerder statt. In diesem Jahr stand das vom Handel und Gewerbetreff Birkenwerder e.V. (HGT) organisierte Rathausfest erstmals unter einem Motto. In den vier Stunden herrschte ein Flair von „Wild West in Birkenwerder“, so der Vorsitzende des Handel und Gewerbetreffs Dethlef Runge.

Die kleinen Zuschauer guckten den Indianer mit großen Augen an. Der aus Kanada stammende Mann mit Namen Quentin Pipestem trug eine braune Lederhose mit Fransen, dazu ein schwarzes Oberteil mit Ornamenten. Begleitet wurde er von seinem Cowboy-Freund George.

Mit einem langgezogenen „Oki“ begrüßte Pipestem die Besucher. Das heißt „Hallo“. Quentin Pipestem zeigte die Zeichensprache seines Volkes, sowie Tänze mit mehreren Reifen, die er sich während seiner Bewegungen um die Arme und Beine schwang. Mit den Reifen formte er so Bilder. Die Bildsprache kam bei den Kindern gut an. Sie erkannten auf Nachfrage einen Vogel, die Welt und einen Cowboy, der sein Lasso schwingt in der Choreografie wieder. Am Ende durften alle Kinder, die sich trauten, mit dem Indianer tanzen. Der vierjährige Linus und sein Freund Max machten auch mit. Die beiden Kleinen sind echte Indianerfans und hatten sich passend zum Motto des Festes einen Indianerkopfschmuck aufgesetzt.

Überhaupt kamen so manche Besucher in Cowboy- oder Indianerkleidung. Anna-Katharina Theiss trug Cowboyhut, Karobluse, Jeans und Stiefel: „Wenn es nach Line-Dance und Countryfest riecht, dann sind wir immer mit dabei“, sagte die Oberkrämerin. Für sie hätte das Fest sogar „noch mehr Country-Stil vertragen können.“ Halina Reif aus Lehnitz genoss zudem die Musik und den Tanz der vor Ort tanzenden „Amber Lake Line Dancers“: „Ich liebe Musik und Tanz, das ist einfach großartig.“ Nach so viel Tanz und Bewegung blieb so manche Kehle auf dem Trockenen, denn der Getränkestand des Rathauskellers war dem enormen Ansturm nicht gewachsen. Wer ein Bier haben wollte, musste dafür eine halbe Stunde anstehen, das Wasser war bereits nach einer Stunde aus. Das gefiel nicht jedem Besucher.

Über einen großen Zulauf freute sich Andreas Bandt an seinem Whiskystand. Er hatte über 40 Sorten Whisky mitgebracht, sowie Rum und Liköre. „Besonders gefragt waren heute die leichten Sorten der Schweden, die eine fruchtige Note haben.“ Organisator Dethlef Runge zeigte sich summa summarum sehr zufrieden: „Im nächsten Jahr werden wir einen weiteren Getränkestand organisieren. Einen so großen Zulauf wie heute hatten wir noch nie beim Rathausfest. Das freut uns immens.“

Von Juliane Weser

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