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Oberhavel Musikschüler geben Starthilfe für den Frühling
Lokales Oberhavel Musikschüler geben Starthilfe für den Frühling
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00:27 28.03.2018
Das Hornquintett spielte am Sonnabend im Hennigsdorfer Stadtklubhaus „Somewhere over the Rainbow“. Quelle: Robert Roeske
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Hennigsdorf

So ganz sicher ist sich der Frühling in diesem Jahr ja nicht, ob er wirklich loslegen soll. Die jungen Leute von der Musikschule Hennigsdorf gaben am Sonnabendnachmittag im Stadtklubhaus ordentlich Starthilfe – mit dem traditionellen Frühlingskonzert.

Die Streichhölzer eröffneten das Konzert. Quelle: Robert Roeske

Die verrückte Welt, „Mad World“ bespielte Alexander Krock auf der Gitarre. Toll klang auch das „Libertango“ auf der Querflöte, gespielt von Luise Richter. Jona Rakoczy verspricht ein echtes Talent auf der Violine zu werden – der junge Mann spielte das 1. Konzertstück, Opus 77 von Charles Dancla, und es war ganz still im Saal, als er spielte. Das Gitarren-Ensemble gab den Coldplay-Song „A Sky full of Stars“, das Erwachsenen-Ensemble zunächst das Titellied der aus dem Fernsehen bekannten „Sendung mit der Maus“, später den „Ungarischen Tanz“. Das Klarinetten-Quartett erinnerte an Freddie Mercury und Queen mit den Liedern „Radio Gaga“ und „We are the Champions“.

Laura Merk spielte auf der Violine. Quelle: Robert Roeske

„Wir sind jedes Mal hier“, sagte Besucherin Ursula Kalk aus Hennigsdorf in der Pause. „Ich freue mich, dass es viele Jugendliche gibt, die sich der Musik hingeben“, erzählte sie außerdem. Sie selbst spielt kein Instrument, und ein bisschen bedauere sie das. Auch Joachim Siebmann aus Hohen Neuendorf kam mit seiner Frau zum Konzert ins Stadtklubhaus. „Wir sind sehr kulturinteressiert.“ Kritik übte er allerdings an der Länge der Veranstaltung, die Pause kam erst nach gut 90 Minuten.

Johannes Kraume spielt seit anderthalb Jahren im Jugendkammerorchester, das das Konzert am Sonnabend beendete. Sein Instrument ist die Geige – schon seit 13 Jahren. Er spielt lieber im Orchester als alleine. „Ich finde, der soziale Aspekt bringt einen hier weiter. Es macht mehr Spaß in der Gruppe“, erzählte der 18-Jährige aus Hohen Neuendorf. Einmal in der Woche probt das Orchester. Für ihn ist das Geigespielen allerdings nur ein Hobby. Für mehr sei er nicht gut genug, glaubt er.

Sascha Wittchen am Keyboard. Quelle: Robert Roeske

Angelina Henning (18) aus Hennigsdorf spielt seit zwölf Jahren Geige und seit sieben Jahren im Orchester. „Meine Eltern wollten eigentlich, dass ich Flöte spiele“, erzählte sie. Aber in der musikalischen Früherziehung fand sie die Geige toll. Dabei ist es dann geblieben. Auch sie spielt lieber in der Gemeinschaft. „Einfach weil man hier Gleichgesinnte gefunden hat, weil man gemeinsam spielt und Spaß hat.“ Ansonsten studiert sie allerdings Mathematik, so dass es auch bei ihr nicht auf eine musikalische Karriere hinauslaufen werde.

Von Robert Tiesler

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