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Mysteriöser Zugunfall bei Beetz

Suche nach verletzten Personen erfolglos Mysteriöser Zugunfall bei Beetz

Rätselhafter Zugunfall am Sonntagabend unweit des Bahnhofs Beetz-Sommerfeld. Der Lokführer eines RE will Personen an den Gleisen gesehen haben, er bremst und streift eine Person mit dem Zug – glaubt er jedenfalls. Denn trotz umfangreichen Suche, bei der auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz kam, wurden kein Verletzter gefunden.

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Die Unglücksstelle an der Strecke des RE 6, etwa 800 Meter vor dem Bahnhof Beetz-Sommerfeld.

Quelle: Feuerwehr

Beetz. Als mysteriös hat sich ein Zugunfall herausgestellt, in den am späten Sonntagabend gegen 22.50 Uhr ein Prignitz-Express, der von Neuruppin-West nach Spandau fahren wollte, verwickelt war.

Plötzlich Personen vorm Zug

Etwa 800 Meter vor dem Bahnhof Beetz-Sommerfeld will der Treibwagenführer zwei Personen gesehen haben. Eine befand sich direkt im Gleisbett, die andere etwas neben den Schienen.

Lokführer befürchtet das Schlimmste

Trotz sofortiger Gefahrenbremsung glaubt der Triebwagen wahrgenommen zu haben, dass die Person im Gleisbett trotz Ausweichversuch vom Zug gestreift wurde. Es konnten jedoch keine eindeutige Spuren wie etwa Blut an dem Zug gefunden werden.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beetz-Sommerfeld sowie Beamte der Bundespolizei suchten den Unglücksort weiträumig ab, ohne jedoch eine verletzte Person finden zu können. Auch der Einsatz eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera blieb erfolglos.

Lokführer unter Schock

Wie es am Montag seitens der Bundespolizei hieß, habe es auch keine Aufnahme einer womöglich bei dem Unfall verletzten Person in eines der Krankenhäuser in der Umgebung gegeben. Der Triebwagenführer stand nach dem Unglück unter Schock und musste durch einen Kollegen ersetzt werden.

In dem RE 6 hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks zehn Personen auf, die unverletzt blieben. Sie verblieben während der Suche im Zug und konnten die Reise gegen 0.40 Uhr fortsetzen.

Aufgrund der rund zweistündigen Streckensperrung kam es im nachfolgenden Zugverkehr zu erheblichen Beeinträchtigungen.

Von Bert Wittke

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