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NCC baut an der S-Bahn

Häuser für Hennigsdorf NCC baut an der S-Bahn

16 Häuser will der Konzern NCC demnächst in der Hennigsdorfer Hafenstraße bauen, einige werden dicht an der S-Bahn-Linie liegen. Dazu plant NCC den Bau von 22 Wohnungen in der Feldstraße. Es sollen allesamt Eigenheime werden.

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Auch an der Uferpromenade entstehen Neubauten von NCC.

Quelle: Paetzel

Hennigsdorf. Eines der letzten Filetstücke der Hennigsdorfer Innenstadt könnte demnächst bebaut werden. In der Hafenstraße neben dem Parkplatz will der Konzern NCC luxuriöse Häuser bauen. Auf dem rund 4600 Quadratmeter großen Grundstück sollen 16 Wohneinheiten entstehen, davon jeweils acht Doppelhaushälften und acht Reihenhäuser. Nebenan wird bereits gebaut, hier entstehen die neuen Geschäftsräume des „Fischeck“, das bislang in der Hauptstraße/ Ecke Hafenstraße sitzt. Die Wohnflächen der neuen NCC-Häuser sollen jeweils bis zu 150 Quadratmetern messen, die Grundstücksgrößen variieren zwischen 160 bis 350 Quadratmetern. Die Häuser sollen luxuriös ausgestattet sein, jede Wohneinheit wird etwa Dachterrasse haben. Auch ein Stellplatz für Autos gehört jeweils dazu.

Udo Buchholz (SPD) störte sich daran, dass es nicht mehr Stellplätze geben soll. Immerhin könne man ja nicht davon ausgehen, dass eine Familie immer nur ein Auto habe. „ Da könnte man befürchten, dass auf der gegenüberliegenden Grünfläche geparkt wird“, so der Ausschussvorsitzende. Doch die Planungen von NCC decken sich mit der gültigen Stellplatzsatzung der Stadt.

Petra Röthke-Habeck (Grüne) sorgte sich dagegen vor allem um den Lärmschutz, immerhin liegen einige der Häuser direkt an der S-Bahn-Linie. Das könne eine erhebliche Lärmbelastung sein, die auch gesundheitliche Folge haben könne, erklärte die Grüne. „Die zulässigen Werte werden eingehalten, aber wir würden es nochmals prüfen wollen“, erklärte Isabell Schulz von NCC dazu. Den Bau einer Schallschutzwand schließt das Unternehmen aber offenbar aus. Offenbar finden auch nicht alle Stadtverordneten es problematisch, direkt neben der S-Bahn-Linie zu wohnen. SPD-Mann Udo Buchholz erklärte, in Berlin sei das weit verbreitet. „Da merken die Leute das erst, wenn mal keine Bahn fährt“, so der Sozialdemokrat.

Auch in der Feldstraße bewirbt sich NCC um den Bau eines weiteren Wohnprojektes. Die Grundstücke Feldstraße 9 bis 11 hat das Unternehmen bereits von privaten Besitzern gekauft. Hier sollen insgesamt 22 Wohneinheiten entstehen. Dazu sollen zwei Dreigeschosser und ein einstöckiges Haus gebaut werden. Zudem soll – im Gegensatz zu den geplanten Bauten in der Hafenstraße – ein Spielplatz für die Mehrfamilienhäuser gebaut werden, so sieht es die entsprechende Satzung der Stadt Hennigsdorf vor. Pro Wohnung gibt es wie bei dem Projekt in der Hafenstraße nur je einen Stellplatz. „In Kürze will NCC den Bauantrag beim Landkreis einreichen, dann werden wir Stellung nehmen“, so Jutta Paluhn. Die Gestaltung der Häuser werde sich in die Umgebung ein, erklärte die Fachdienstleiterin für Stadtplanung. Die Häuser sollen allesamt Privateigentum werden.

Es sind nicht die ersten Projekte von NCC in Hennigsdorf. 74 Wohneinheiten – Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser werden seit Juli 2015 an der Uferpromenade gebaut. 54 dieser Wohneinheiten seien bereits verkauft, erklärte NCC-Frau Isabell Schulz im Bauausschuss. Erste Übergaben soll es im Sommer geben. Auch an der Hafenpromenade in Nieder Neuendorf hatte NCC innerhalb von zwei Jahren 58 Einfamilien und Doppelhäuser bauen lassen.

Von Marco Paetzel

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