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Oberhavel NWA spricht Sprengverbot aus
Lokales Oberhavel NWA spricht Sprengverbot aus
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01:30 02.06.2018
Das Sprengen mit Wasser sorgt für Mangel in den Versorgungsleitungen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Oranienburg

Im Bereich des Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverbandes kam es am Dienstagnachmittag für rund zwei Stunden in weiten Teilen des Verbandsgebietes zu einem extremen Abfall des Versorgungsdrucks. Ursache war der Ausfall der zentralen Prozesssteuerung des Wasserwerkes im Ortsteil Prenden. Weshalb die Störmeldungsübertragung zum gleichen Zeitpunkt ausfiel wird noch geprüft. Die Betriebsstörung kann eine Folge der momentanen extremen Wasserentnahme sein.

Bis kurz vor 18 Uhr war die Störung beseitigt und die Anlage im Handbetrieb wieder hochgefahren werden. Nachfolgende Druckschwankungen und Qualitätsmängel sollten bis Mittwochmorgen abklingen.

Der NWA bittet die betroffenen Abnehmer die Versorgungsengpässe zu entschuldigen.

Dieser Zwischenfall und die drastischen Entwicklungen bei den Entnahmemengen der vergangenen Tage und die Tatsache, dass die Hitzewelle anhalten könnte, hat den NWA veranlasst erstmalig ein „Sprengverbot“ in den Gärten für die Ortsteile Basdorf, Wandlitz, Stolzenhagen, Zühlsdorf, Wendsickendorf, Schmachtenhagen und Zehlendorf auszusprechen. Die Verfügungsmaßnahme sei notwendig, um ausreichend Trinkwasser für die Menschen zur Verfügung zu haben.

Bei einer Verschärfung der Versorgungssituation könnten größere Siedlungsbereiche in die Verbote einbezogen werden, kündigte der NWA an.

Bei ausrechend Regen wird die Verfügung aufgehoben.

Der Zweckverband appelliert an die Vernunft aller, die Beschränkungsverfügung strikt einzuhalten und vorübergehend kein Trinkwasser für Bewässerungszwecke zum Einsatz zu bringen. Die Allgemeinverfügung ist ortsüblich ausgehängt und auf der NWA-Homepage unter www.nwa-zehlendorf.de abrufbar.

Von MAZ-online

Charlotte Sarnighausen lebt seit 1963 in Oranienburg, war 20 Jahre Chefin der Runge-Buchhandlung und hat eine große Familie.

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