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Oberhavel Nach 24 Stunden sind die ersten Löcher wieder da
Lokales Oberhavel Nach 24 Stunden sind die ersten Löcher wieder da
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15:33 14.06.2016
So sah der Weg 24 Stunden nach dem Überzug aus. Das hält nicht lange, glauben Bernd Keichel-Enders (r.) und Harald Barowitz. Quelle: Foto: kathert
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Freienhagen

Eigentlich sollten die Anlieger der Großsiedlung richtig zufrieden sein. Am 1. Juni wurde ihre Straße gemacht und bekam eine neue Sandschicht. Doch weder Bernd Keichel-Enders noch sein Nachbar Harald Barowitz freuen sich, obwohl die zahlreichen Löcher in der Fahrbahn nun verschwunden sind. „Die wissen seit einem Jahr, dass das nicht funktioniert, und haben trotzdem wieder das gleiche gemacht“, sagt Keichel-Enders ziemlich mürrisch. Die beiden Anwohner sind fest davon überzeugt, dass der neue Belag nicht lange halten wird. „Am Morgen haben sie angefangen und am Abend war das erste Loch schon wieder da“, erzählt Keichel-Enders. Die beiden schildern, dass das Regenwasser auch gar keine Chancen hat, von der Straße in den Graben vor den Grundstücken zu fließen. „Die Borde sind doch höher als die Straße“, sagt Barowitz. Zudem seien sie fein säuberlich mit Fugenbeton versiegelt worden.

Vor einem Jahr passierte schon einmal fast das Gleiche. Weil sich die Anlieger lange Zeit beschwert hatten, dass die Löcher in der Straße immer mehr, größer und tiefer wurden, hatte die Stadt reagiert. Die ursprüngliche Befestigung aus Asphaltgrieß, die in Eigenregie der Anlieger vor zehn Jahren aufgebracht worden war, hatte ausgedient. Außer den rund 30 Anliegern fahren oft große Versorgungs-Lkw den Weg in der Großsiedlung.

Im Frühjahr 2015 bekam der letzte Teil der Straße einen Belag, der aber nach Ansicht der beiden Anwohner nicht das Wahre sein konnte. „Das war eine vier Zentimeter Sandschicht mit Splitt gemischt, die gestaubt hat wie Sau“, meint Keichel-Enders. Die tägliche Staubschicht auf seinem Terrassentisch hinterm Haus wäre der Beweis gewesen. „Und vier Wochen später waren die ersten Löcher da.

Und nun wird die gleiche Lösung noch einmal praktiziert. Für Keichel-Enders und seinen Nachbarn ist das nicht nachvollziehbar. Die beiden glauben: Das hält wieder nicht lange.

Liebenwaldes Bauamtsleiter Hartmut Bein hat sich nach seinem Urlaub erst mal kundig gemacht, was in der Großsiedlung gemacht worden ist. „Die Firma hat das im Rahmen der Gewährleistung gemacht“, sagt Bein über die Maßnahme am 1. Juni. „Das hat uns nichts gekostet.“ Die Sanierung im Frühjahr 2015 sei eine Art Nebenprodukt gewesen. Mit einem grundhaften Ausbau hatte das nichts zu tun.

Doch für den Bauamtsleiter ist entscheidend: „Die Leute müssen erst mal sagen, wollen sie eine neue Straße oder nicht.“ Und wenn eine solche gewünscht werde, „dann bauen wir die auch.“ Hartmut Bein könnte sich vorstellen, dass in einer Sitzung des Ortsbeirates dieses Thema ausführlich besprochen wird. Dann können die Freienhagener ihre Meinung dazu sagen.

Der Weg zur Großsiedlung

In der Straße zur Großsiedlung leben etwa 30 Anlieger. Zu den Grundstücken müssen auch mehrmals in der Woche große Entsorgungsfahrzeuge fahren.

Im ersten Teil ist die Straße zur Großsiedlung mit einer alten Asphaltdecke versehen, die etwa eine Fahrbahnbreite hat. Der letzte Abschnitt, der vor dem Robustrinderhof abbiegt, ist ein unbefestigter Weg, der im Frühjahr 2015 mit einer Deckschicht überzogen wurde.

Von Andrea Kathert

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