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Oberhavel Nach Döner-Umfrage: Späte Ehre für Sky Oase
Lokales Oberhavel Nach Döner-Umfrage: Späte Ehre für Sky Oase
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00:16 02.01.2018
Sie nahmen die Ehrung für das gesamte Team entgegen (v.l.): Serman, Jimmy, Cengo und Achim. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg

Das Votum der MAZ-Leser bei der Umfrage im Januar 2017 schmeckte einigen Imbiss-Gängern der Kreisstadt nicht. Wir wollten damals wissen: „Wer macht den leckersten Döner in Oranienburg?“. Acht Läden standen zur Auswahl.

Carollis Restaurant in der Breiten Straße entschied das Rennen für sich (4417 Stimmen) – vorm Bistro Sky Oase in der Schulstraße (2757). „Wir waren damals und sind heute noch der Meinung, dass der Döner in der Sky Oase am besten schmeckt“, sagt Anja Laubsch, ständiger Gast in dem Bistro. „Wir hatten nach der Entscheidung im Januar gesagt, dass wir den Mitarbeitern der Sky Oase auf unsere Weise gratulieren wollen“, so Anja Laubsch. „Wir“ – das waren insbesondere sie und ihre Zwillingsschwester Petra Laubsch. Zu gegebener Zeit sollte die Anerkennung erfolgen. Dieser Tag war der heutige Sonnabend.

Ungewöhnliche Aktion in Oranienburg: Stammkunden der Sky Oase kürten den Laden zum „Döner der Herzen“.

„Döner der Herzen“

Zehn Sky-Oasen-Fans überreichten dem Team um Chef Jimmy am Abend einen Pokal in Tellerform, auf dem „Döner der Herzen“ steht. Und: „Von eurer Stammkundschaft!“ Dazu gab es eine Urkunde mit dem Schriftzug: „Ihr seid nicht unsere Nummer 2, sondern unsere Nummer 1“. Blumen übergaben die Dauergäste außerdem.

Es ist nicht ausschließlich eine Aktion der 33-jährigen Zwillingsschwestern, sondern von vielen Fans des Hauses. „Wir starteten über Facebook einen Aufruf. Fast 70 Leute folgten dem. Wir sammelten Geld für den Pokal und die Urkunde“, so Anja Laubsch. Von der „Mittelstraßen-Gang“ sprach einer der Dauergäste. Die Gelegenheit der Übergabe nutzten Katja und Christian Weger, einst Oranienburger und jetzt in Rheinsberg wohnend, um vorbeizuschauen: „Wir waren zufällig in Oranienburg, wollten aber unbedingt dabei sein.“

Sky-Oasen-Chef Jimmy freute sich über die Aktion und die Zustimmung der Kunden: „Eine tolle Aktion. Es ist doch sehr schön, wenn so ein Lob von den Kunden selbst kommt.“ Sieben Kollegen arbeiten am Oranienburger Standort für die Gäste. Bei der Eröffnung im Jahre 2010 waren es noch drei Mitarbeiter. Vor einem halben Jahr wurde auch in Hennigsdorf eine Filiale eröffnet.

Für Anja Laubsch ist klar: „Ich esse am liebsten den Döner, aber auch den Pomm-Döner – und zwar mit allen drei Soßen.“

Von Stefan Blumberg

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