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Oberhavel Nach Raab-Niederlage will sie Paul schlagen
Lokales Oberhavel Nach Raab-Niederlage will sie Paul schlagen
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18:00 18.06.2017
Zweite Chance: Jenna Tim aus Schleswig-Holstein will es noch einmal wissen. Gegen Stefan Raab hat sie verloren, Paul Aurin will sie unbedingt schlagen. Quelle: Marco Winkler
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Hohen Neuendorf

Es ist ihre zweite Chance. 2014 trat Jenna Timm aus Hartenholm (Schleswig-Holstein) in der 50. Sendung „Schlag den Raab“ gegen den gelernten Metzger an – und verlor. „Er ist gut gewesen, viele Spiele konnte er denkbar knapp für sich entscheiden“, so die 28-Jährige. In der Stadthalle Hohen Neuendorf nahm sie Sonnabend am offenen Casting für die Show „Wer besiegt Paul?“ teil.

Ziel: Gastgeber Paul Aurin schlagen. Im Jackpot liegen 2000 Euro. Die Show ist ähnlich wie Raabs aufgebaut. Dass Kandidaten ihre Punkte selbst für jedes Spiel setzen, ist einer der Unterschiede. „Im Internet habe ich davon gelesen“, so Jenna Tim. Gegen Stefan Raab erspielte sie sich 13 Punkte, der Entertainer holte am Ende 65. „Ich war schon sehr aufgeregt. Live-Show, Samstagabend, Pro7. Das war nicht ohne.“

Gastgeber Paul Aurin (links) erklärt den Bewerbern für seine Show die Regeln des Castings. Quelle: Marco Winkler

Noch Wochen danach wurde sie auf der Straße angesprochen. „Danach ebbte es ab.“ Jetzt will sich die Polizisten, die bei der Kripo arbeitet, erneut beweisen. „Ich habe den nötigen Ehrgeiz und echten Spielwillen“, sagt sie. Im Bewerbungsverfahren für die Show muss sie sich aber durchsetzen. „Es haben sich um die 45 Bewerber angemeldet“, so Paul Aurin. „Es wird hart, da vier auszuwählen.“ Ende Juli könnten die Kandidaten nach weiteren Bewerbungsrunden feststehen.

Vielleicht schafft es Max von Angern in die Endrunde. „Ein Kommilitone, der Nachhilfe bei Paul hatte, hat mich auf die Idee gebracht“, so der 19-jährige Student aus Berlin. Eric Böhm rechnet sich ebenfalls gute Chancen aus. „Ich suche den sportlichen und geistigen Wettkampf“, so der 25-Jährige. Letztes Jahr war er als Zuschauer dabei, jetzt will er Paul besiegen, so der Berliner, der in Hohen Neuendorf aufgewachsen ist. Unter den Bewerbern: Immobilienkaufmänner, Studenten, Service-Techniker, Familienväter, Musiker.

Beim offenen Casting am Sonntag nahmen vor allem junge Menschen teil – und nur eine Frau. Quelle: Marco Winkler

Thomas Wiechulla kennt Paul schon seit acht Jahren. „Nächstes Jahr werde ich heiraten“, sagt der 31-jährige Borgsdorfer über seine Motivation. „Da kann ich etwas Geld gut gebrauchen.“ Auch Marcel Landmann aus Bernau hat es auf die 2000 Euro abgesehen. Mit seine Freundin und zwei kleinen Kindern ist er gerade umgezogen – nach Bernau. „Vom Geld würde ich unseren Kleinen ein Spielparadies bauen“, so der 29-Jährige. Heiko Musolf aus Berlin-Weißensee trat schon als Musiker bei „Wer besiegt Paul?“ auf. Am Casting nahm der 29-Jährige spontan teil: „Ich suche die Herausforderung.“

Im offenen Casting müssen die Teilnehmer die ganze Palette ihres Könnens zeigen: Sport, Geschick, Wissen. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, so Paul Aurin. „Wir suchen nicht den schnellsten oder schlauesten Kandidaten, er oder sie muss überall seine Qualitäten haben.“ Wichtig sei, dass sie bemüht sind, Ehrgeiz haben und den Willen, ihn zu schlagen. Die Schlagfertigkeit muss ferner stimmen. „Sollte auf der Bühne etwas Unvorhersehbares passieren, müssten sie reagieren können“, so Paul Aurin, der im vorigen Jahr den Liebenwalder Lehrer Michael Fiedler schlug.

Die Show „Wer besiegt Paul?“ geht am 14. Oktober in der Stadthalle Hohen Neuendorf über die Bühne. Karten für sieben Euro und weitere Informationen gibt es unter www.wer-besiegt-paul.de.

Von Marco Winkler

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