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Oberhavel Nach Tod eines Bikers – weitere Zeugen gesucht
Lokales Oberhavel Nach Tod eines Bikers – weitere Zeugen gesucht
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18:14 22.08.2016
Nach dem tödlichen Unfall am Freitag zwischen Fürstenberg und Gransee hofft die Polizei nun, dass sich weitere Zeugen melden und zur Aufklärung der Umstände des tragischen Unfalls beitragen können. Quelle: dpa
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Fürstenberg

Ein 50-jähriger Kradfahrer ist, wie die MAZ bereits berichtete, am vergangenen Freitagnachmittag mit offenbar hoher Geschwindigkeit auf der Landstraße von Fürstenberg nach Himmelpfort frontal mit einem Straßenbaum kollidiert. Der Zweiradfahrer hatte laut Polizei in Höhe eines Bahnübergangs einen vorausfahrenden Kleintransporter überholen wollen und war von der Straße abgekommen. Der 50-jährige Kradfahrer wurde durch Unfallzeugen reanimiert, verstarb jedoch noch am Unfallort. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallgutachter der Dekra zur Klärung der Abläufe angefordert.

Unklar ist gegenwärtig insbesondere die Rolle eines 28-jährigen Audi-Fahrers, der in gleicher Richtung wie der Biker unterwegs war und offenbar unmittelbar vor diesem ebenfalls den Kleintransporter überholt hatte, nach dem Crash aber seine Fahrt fortsetzte.

An dem Audi wurden keine Spuren gefunden, die auf eine Kollision mit dem Krad hindeuten. Nicht ausgeschlossen ist damit aber ein mögliches Abdrängen oder anderweitiges Fehlverhalten des Audi-Fahrers. Bei einem Drogenschnelltest wurde der 28-Jährige positiv auf Kokain getestet. In der folgenden Vernehmung machte der Audi-Fahrer von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Kripo bittet deshalb darum, dass sich mögliche weitere Zeugen des Unfalles melden, Tel.  03301/85 10.

Zehdenick: Hitler-Rufe beim Bäcker

Ausfallend geworden ist bereits am vergangenen Freitagabend eine 49-Jährige in einem Zehdenicker Supermarkt, den sie mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter aufgesucht hatte. In der Bäckerei setzten sich diese Personen an einen Tisch, obwohl sie keine Kunden waren. Eine Angestellte der Bäckerei forderte daraufhin alle drei auf, den Tisch zu räumen. Daraufhin wurde die Frau verbal sehr laut, machte einen Hitler-Gruß und schrie dreimal „Heil Hitler“. Gegenüber dem herbeigerufenen Revierpolizisten stritten alle drei Personen den geschilderten Sachverhalt vehement ab. Dennoch wurde anschließend ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Zehdenick: Fernseher roch brenzlig

In einem Zimmer eines Pflegeheims in der Zehdenicker Clara-Zetkin-Straße wurde am Sonntag gegen 9 Uhr von Bewohnern Brandgeruch wahrgenommen. Feuerwehrleute stellten fest, dass das Fernsehgerät stark nach einem entstehenden Kabelbrand roch. Das Gerät wurde vom Netz genommen und entsorgt.

Großwoltersdorf: Einbruch bei einem Abschleppunternehmen

Unbekannte haben in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag eine Fensterscheibe eines Abschleppunternehmens aufgehebelt und sind in das Gebäude eingestiegen. Die Täter durchwühlten sowohl die Wohnräume des Firmeninhabers als auch die Büros. Es wurden zahlreiche Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugpapiere sowie die Schlüssel der Fahrzeughalle entwendet. Die Fahrzeuge ließen die Eindringlinge jedoch unangetastet. Der Firmeninhaber ließ umgehend neue Schlösser einbauen, so dass die Sicherheit wieder hergestellt wurde. Die genaue Schadenshöhe ist zurzeit nicht bekannt.

Löwenberg: Diebe steigen in Bauhof ein

Ein Rolltor haben Unbekannte am Wochenende Am Waldstadion in Löwenberg aufgehebelt und sich so Zutritt zum gemeindlichen Bauhof verschafft. Gestohlen wurden eine Rüttelplatte, ein Laubbläser und diverse Gartenwerkzeuge. Darüber hinaus machten sich die Täter an einem Schlüsselkasten zu schaffen, in dem sich diverse Schlüssel für Objekte der Gemeinde Löwenberger Land befanden. Der Schaden wird mit 8000 Euro beziffert.

Oranienburg: Schlägerei nach Verwechslung der Toilette

Ein 16-jähriger Syrer ist am vergangenen Freitag gegen 19 Uhr im Lehnitzer Heim aus Versehen auf die Damentoilette gegangen, worüber sich ein 25-jährige Syrer und eine anwesende Frau sehr echauffierten. Daraufhin kam es zu einem lauten Wortgefecht, was die Ansammlung mehrerer Heimbewohner zur Folge hatte. Es folgte eine handfesten Auseinandersetzung zwischen den beiden Syrern, wobei der Ältere auf den Jüngeren einschlug und eintrat. Daraufhin versuchte ein weiterer 27-jähriger syrischer Heimbewohner dem Verletzten zu helfen und wurde ebenfalls von dem 25-Jährigen körperlich angegriffen. In der Folge holte der 25-Jährige ein etwa 30 Zentimeter langes Küchenmesser und konnte nur durch das Eingreifen mehrerer Mitbewohner davon abgehalten werden, mit dem Messer zuzustechen. Der 25-Jährige wurde dabei leicht verletzt und von Polizeibeamten ins Krankenhaus Oranienburg gebracht. Aufgrund seiner Aggressivität wurde er anschließend bis zum folgenden Vormittag zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. In einer Beschuldigtenvernehmung äußerte er sich nicht zum Tatvorwurf.

Glienicke: Autos frontal zusammengestoßen

Ein Pkw Ford aus Berlin war am Sonntag gegen 19.30 Uhr auf der Landesstraße 30 aus Richtung Glienicke in Richtung Schönfließ unterwegs. In einer Rechtskurve kam der 39-jährige Fahrzeugführer, vermutlich auf Grund von überhöhter Geschwindigkeit, auf die linke Fahrspur und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Pkw Nissan aus Berlin. Die 49-jährige Fahrerin des Nissan wurde leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Unfallkrankenhaus nach Berlin-Buch gebrach. Die Höhe des Sachschadens wird mit 20 000 Euro beziffert.

Von MAZonline

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