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Oberhavel Nach der Bank war die Tankstelle dran
Lokales Oberhavel Nach der Bank war die Tankstelle dran
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00:26 08.06.2015
Mehrere Kubikmeter Schutt mussten am Freitag bewegt werden, um den Polizeiermittlern den Zugang zum Tatort zu ermöglichen. Quelle: Robert Roske
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Vehlefanz

Während Polizeiermittler in Vehlefanz (Oberhavel) noch mit den Folgen des Bankraubs aus der Nacht zu Donnerstag zu tun hatten, war das Dorf keine 24 Stunden später schon wieder das Ziel von Räubern. Diesmal hat eine maskierte Person mit Waffe gegen 1.45 Uhr die Tankstelle in der Eichstädter Chaussee überfallen und die Kassiererin bedroht. Erneut wurde Bargeld erbeutet und wieder konnten der Täter trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nicht ergriffen werden. Die Kripo ermittelt.

Als schwierig und gefährlich erwies sich unterdessen die Spurensuche im Dorfzentrum an der Lindenallee. Dort hatten Unbekannte beim Versuch, den Geldautomaten zu knacken, die Vehlefanzer Volksbank-Filiale gesprengt. Der Vorraum, in dem sich der Geldautomat befand, war einsturzgefährdet, eine Seitenwand herausgerissen. Nachdem bereits am Tag nach der gewaltigen Explosion erste Stützmaßnahmen stattfanden, beauftragte die Staatsanwaltschaft Neuruppin das Technische Hilfswerk (THW) damit, die Kriminalpolizei bei der Spurensicherung zu unterstützen. Die THW-Ortsgruppe Gransee sowie drei Berliner Ortsverbände waren am Freitag von 8 bis 16 Uhr mit insgesamt 26 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz, sagte Einsatzleiter Frank Afhüppe. Mit Hilfe eines Radladers wurde beispielsweise eine rückwärtige Wand und ein Teil des Daches entfernt. „Unsere Aufgabe war es, einen Zugang zu schaffen und die Gefahrenabwehr sicherzustellen“, so der 48-jährige Einsatzleiter. Mehrere Kubikmeter Schutt mussten bewegt werden, damit die Kripobeamten die Spuren der Panzerkancker sichern konnten. Während der Arbeiten kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen rund um den Tatort.

Die Polizei sucht weiter nach den zwei Personen, die am Mittwochmorgen kurz nach 3 Uhr mit einem dunklen Pkw mit vermutlich Berliner Kennzeichen vom demolierten Bankgebäude geflüchtet waren. „Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an“, sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs am Freitagnachmittag. Sie bat alle Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Bankraub in Vehlefanz möglicherweise hilfreiche Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Oranienburger Polizei unter 03301/85 10 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Unbekannte haben am Donnerstag gegen 3 Uhr die Vehlefanzer Volksbank-Filiale gesprengt – beim Versuch, den Geldautomaten zu knacken. Der Vorraum, in dem der Bankautomat stand, war einsturzgefährdet. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin beauftragte das Technische Hilfswerk (THW) damit, die Kripo bei der Spurensicherung zu unterstützen.

Von Helge Treichel

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