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Nach der Entschärfung ist vor der Entschärfung

Oranienburg Nach der Entschärfung ist vor der Entschärfung

Für die Oranienburger gehören Bombenentschärfungen zur Routine. Am Mittwoch ist es wieder soweit gewesen. 12.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Trotz einiger Widrigkeiten hat alles wunderbar geklappt. In den nächsten Wochen wird es in der Stadt weitere Entschärfungen geben. Wir sagen wann und werfen einen Blick auf Mittwoch zurück.

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Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (links) gratuliert Sprengmeister André Müller.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. 12.000 Menschen mussten am Mittwochmorgen ihre Häuser und Wohnungen in Oranienburg verlassen. Grund war eine 250-Kilogramm-Bombe, die entschärft werden musste. Die Bombe ist auf einem Grundstück an der Lehnitzstraße gefunden worden . Es war der erste von insgesamt sechs Verdachtspunkten auf diesem Areal.

Schulen, Kitas, Krankenhaus und Seniorenheim im Sperrkreis

Die Evakuierung des Sperrkreises hat am Mittwoch bereits um 5 Uhr morgens begonnen . Dieses Mal mussten nicht nur sehr viele Menschen den Sperrkreis verlassen. Auch mehrere Kitas und Schulen liegen darin. Dazu ein Krankenhaus und ein Seniorenheim. Bis auf einige kleine Zwischenfälle lief die Evakuierung reibungslos.

So lief der Tag in Oranienburg – eine Zusammenfassung

– Bereits im Morgengrauen waren Helfer unterwegs, um die Evakuierung des Sperrkreises zu organisieren.

– Die Räumung des Krankenhauses lief nach Plan, beim Seniorenheim kam es zu Verzögerungen. Insgesamt lief es planmäßig. In einem Fall musste die Polizei ausrücken, weil sich ein Bewohner weigerte, seine Wohnung zu verlassen.

– Gegen 11 Uhr dann die Gewissheit – der Sperrkreis ist geräumt. Die Vorbereitungen für die Entschärfung können beginnen.

– Um kurz nach 15 Uhr dann der Vollzug – die Bombe ist entschärft. Kurz danach ertönte die Sirene. Das Zeichen dafür, dass der Sperrkreis wieder betreten werden durfte.

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Oranienburg, 24. Februar: 12.000 Menschen müssen in Oranienburg ihre Wohnungen verlassen, da am Nachmittag eine Bombe entschärft werden soll. Im Sperrkreis liegt auch ein Krankenhaus. Die Evakuierung des Sperrkreises hat bereits am frühen Morgen begonnen.

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Darauf müssen sich die Oranienburger in den nächsten Wochen einstellen

– Auf dem Gelände an der Lehnitzstraße liegen insgesamt sechs Bomben. Eine davon ist am Mittwoch entschärft worden.

– In den kommenden Wochen und Monaten sind die anderen dran.

– Am 22. März wird der nächste Fundort untersucht, eine Entschärfung könnte dann am 23. März erfolgen.

– So soll es dann in Vier-Wochen-Schritten weitergehen. Dann wäre die letzte Bombe auf dem Grundstück im Sommer unschädlich gemacht.

– In allen Fällen wäre der Sperrkreis der vom Mittwoch. Wieder mit 12.000 Betroffenen, dem Krankenhaus und dem Seniorenheim.

Bürgermeister kritisiert Kosten für Entschärfung

Der Bürgermeister von Oranienburg, Hans-Joachim Laesicke (SPD), hat die finanziellen Belastungen durch die Weltkriegsbomben beklagt. Oranienburg bleibe auf den Kosten des Krieges praktisch allein sitzen, sagte er am Mittwoch im RBB-Inforadio. Die Kreisstadt müsse bei Bombenfunden beispielsweise die zeitweilige Unterbringung und den Transport der Menschen in Notunterkünfte bezahlen.

„Bisher haben wir vom Bund nicht einen Cent bekommen. Und insofern ist natürlich eine große Bitterkeit in der Stadt Oranienburg oder auch insgesamt im Land Brandenburg, dass so der Eindruck entsteht, dass die Kommunen letztlich den Zweiten Weltkrieg verloren haben“, kritisierte Laesicke. Auch die Zuschüsse des Landes reichen seiner Auffassung nicht aus.

15.10 Uhr: Die Bombe ist entschärft – Sirene ertönt um 15.34 Uhr

Aufatmen in Oranienburg. Die Bombe ist entschärft. Um 15.10 Uhr meldete Sprengmeister André Müller vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes: Es ist geschafft! Die Bombe mit dem chemischen Langzeitzünder konnte erfolgreich entschärft werden. Um 15.34 Uhr heulten dann die Sirenen und gaben hörbar Entwarnung. Der Sperrkreis konnte wieder betreten werden und die Bewohner in ihre Wohnungen zurück.

„Wir haben unseren Job gemacht“, fasste André Müller zusammen. „Blumen, Sekt und ein Dankeschön gab es diesmal nicht am „Bombenloch“ vor Ort, sondern in der Stadtverwaltung im Schloss. Denn in den mit Altlasten kontaminierten Bereich an der Lehnitzstraße durfte niemand. Zunächst war der Zünder per Reinigungsdüse von Schmutz befreit worden, dann wurde er mit dem Wasserschneidgerät herausgetrennt. Alles zusammen dauerte drei Stunden, „damit wir waren an der Grenze“, beschreibt es der Sprengmeister. „Trotzdem mussten wir nicht sagen, wir müssen sprengen.“ Einweganzüge und Mundschutz hätten bei der Arbeit aber nicht wesentlich behindert. Müller geht davon aus, dass es sich bei den weiteren fünf Anomalien auf dem Grundstück um ähnliche Blindgänger handelt: „Sie haben die gleiche Signatur.“

Wie es weitergeht? Nummer zwei soll bis zum Dienstag, 22. März, freigelegt sein. Handelt es sich um einen Blindgänger, soll dieser am Folgetag, 23. März , entschärft oder gesprengt werden“, kündigte Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm am Mittwochnachmittag an. Der Sperrkreis bleibt unverändert. Die Anomalien liegen ebenso in sechs bis sieben Metern Tiefe. Dann werde entschieden, wie weiter vorgegangen wird.

„Oranienburg ist wieder ein Stück sicherer geworden“, so Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke . Er dankte auch den vielen Helfern im Hintergrund. Insgesamt waren 267 Kräfte im Einsatz, davon 80 Feuerwehrleute, 50 Polizisten und 130 vom Katastrophenschutz.

Laesicke kritisierte erneut, dass die Stadt vom Bund mit den Kosten allein gelassen werde. Ob Grundwasserabsenkung, Filtersysteme, Behördengenehmigungen, Baumfällungen, der Bau von Baustraßen oder die Bestellung von Fahrzeugen für die Evakuierung – alles trage die Stadt. Er bezweifle, dass die drei Millionen Euro, die Oranienburg 2016 im Haushalt für die systematische Bombensuche eingestellt habe, ausreichen werde. „Da gibt es eine große Portion Bitterkeit bei mir.“

14.30 Uhr: Stadt wertet Ruhe als gutes Vorzeichen

Als gutes Vorzeichenzeichen wird in der Stadt gewertet, dass seit rund drei Stunden die Sprengmeister ihre Arbeit machen und es relativ ruhig ist. Es wird davon ausgegangen, dass gegen 15 Uhr die Bombe entschärft ist und die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurück können. Natürlich sei eine jähe Wendungen bei einer Bombenentschärfung nie ausgeschlossen.

13 Uhr: Warten in den Ausweichquartieren

Zu den Evakuierten gehören am Mittwoch auch Sabine Rebbitz und Karin Hindenberg aus Oranienburg. Beide Frauen sind auf den Rollstuhl angewiesen. Sie haben sich auf dem Transport ins Ausweichquartier im Regine-Hildebrandt-Haus kennengelernt und fühlen sich „gut versorgt“. Es gibt Kaffee, Kekse und auch ein Mittagessen. Der Saal im Hildebrandthaus ist voll. Alle verbringen die Zeit mit einem Schwatz und dem Warten, „dass es hoffentlich um 15 Uhr vorbei ist“, sagt auch Karin Hindenberg, die das dritte Mal zu den Evakuierten zählt. Die beiden Frauen kritisieren, dass eine Möglichkeit zum Hinlegen für Menschen fehlt, die nicht so lange im Rollstuhl verbringen können. Erschrocken war Karin Hindenberg, als sie erfuhr, dass es insgesamt sechs Bombenverdachtspunkte gibt. „Dann sehen wir uns hier wohl noch öfter“, sagt sie zu Sabine Rebbitz. „Man muss das alles mit Humor tragen“, ist auch diese überzeugt.

11.05 Uhr: Sperrkreis ist geräumt – Vorbereitungen beginnen

Der Optimismus der Verantwortlichen war begründet. Kurz nach 11 Uhr konnte der Sperrkreis freigegeben werden . Alle Wohnungen und Gebäude sind geräumt, nun beginnen die Vorbereitungen für die Bombenentschärfung. Insgesamt kam es zu fünf Vorfällen, bei denen Bewohner noch aus ihren Wohnungen geholt werden mussten.

11 Uhr: Es gibt zwar Zwischenfälle, trotzdem herrscht Optimismus

Ordnungsamtsleiterin Syliva Holm ist optimistisch, dass der Sperrkreis pünktlich frei ist und die Sprengemeister Andre Müller und René Benoit ihre Arbeit aufnehmen können. Frühestens um 15 Uhr sollen die Anwohner wieder in ihre Wohnungen können.

Insgesamt sind 267 Kräfte von der Feuerwehr, der Stadtverwaltung, der Polizei und vom Katastrophenschutz im Einsatz.

Den Helfern bieten sich auch kuriose Geschichten : Eine Frau rief am Dienstag ganz aufgeregt die 110 an, weil ihr die leeren Straßen Angst machten. Die Polizei konnte die Situation aufklären.

Die hartnäckigen Fälle – eine Beobachtung

Auf einen ganz hartnäckigen Fall treffen die Feuerwehrleute gegen 9.30 Uhr in der Mittelstraße. Dort weigert sich ein Mann, das Haus zu verlassen, schlägt den Feuerwehrleuten mehrfach die Tür vor der Nase zu und beschimpft sie. Dann holt Manfred Gellert, stellvertretender Stadtbrandmeister, die Polizei. 20 Minuten später nehmen die Beamten in Blau die Personalien des Mannes auf. Er trollt sich mit einem Murren. „Er muss nun mit einer Ordnungsstrafe bis zu 1000 Euro rechnen“, sagt Gellert.

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12.000 Menschen müssen in Oranienburg ihre Wohnungen verlassen, da am Nachmittag eine Bombe entschärft werden soll. Im Sperrkreis liegt auch ein Krankenhaus. Die Evakuierung des Sperrkreises hat bereits am frühen Morgen begonnen.

Quelle: Enrico Kugler

Im Nachbarhaus hat eine sechsköpfige Familie vom Sperrkreis angeblich nichts mitbekommen. Andere schleichen sich noch schnell davon. „Wir sehen schon, wo noch die Gardinen wackeln und kennen unsere Pappenheimer“, sagt Gellert, der als Feuerwehrmann seit 25 Jahren bei der Absicherung der Sperrkreise mit im Einsatz ist. Und er kann Geschichten erzählen: „Einmal hat uns eine Frau in der Havelstraße durch die Wohnungstür wüst beschimpft.“ Er habe sich daraufhin mit seinem Kollegen Michael Thielke gemeinsam im Türrahmen postiert. Zwei vierschrötige Feuerwehrleute: „Als die Frau öffnete und uns sah, sagte sie nur noch: Ich komm ja schon!“

Darum liegen so viele Bomben in Oranienburg

Seit 1990 wurden in Oranienburg etwa 190 Bomben gefunden. Bis zu 300 weitere werden noch im Erdreich vermutet. Rund 20 000 Bomben sollen im Zweiten Weltkrieg auf die Stadt abgeworfen worden sein. Oranienburg war damals ein großer Standort der Rüstungsindustrie. Unter anderem gab es dort ein großes Flugzeugwerk, in dem Tausende KZ-Häftlinge arbeiten mussten.

9:50 Uhr: Evakuierung läuft, es gibt kleinere Zwischenfälle

Mehr als 80 Feuerwehrleute fahren den Sperrkreis ab – die meisten Wohnungen sind leer. Aber es gibt auch Bewohner, die nichts von der Evakuierung mitbekommen haben. Ausreden: „Habe ich nicht gelesen oder gehört.“ „Habe keine Zeitung oder keinen Fernseher.“ In einem Fall muss sogar die Polizei dazu geholt werden. Ein Bewohner weigert sich partout, seine Wohnung zu verlassen.

Im Krankenhaus läuft unterdessen alles nach Plan. Kurz vor 10 Uhr sind fast alle Patienten verlegt . Zehn bleiben allerdings in der Klinik auf der Intensivstation. Sie sind zu krank, um verlegt zu werden und werden dort von einem Arzt betreut.

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12.000 Menschen müssen in Oranienburg ihre Wohnungen verlassen, da am Nachmittag eine Bombe entschärft werden soll. Im Sperrkreis liegt auch ein Krankenhaus. Die Evakuierung des Sperrkreises hat bereits am frühen Morgen begonnen.

Quelle: Enrico Kugler

Im Seniorenheim zieht sich die Evakuierung allerdings etwas hin. Die Helfer sind trotzdem guter Dinge, dass bis 11 Uhr alle Bewohner das Heim verlassen haben .

8:30 Uhr: Helfer überprüfen den Sperrkreis

Die Evakuierung läuft bislang nach Plan. Ein großer Teil der Krankenhaus-Patienten ist bereits verlegt worden. Die Helfer prüfen nun, ob die Wohnungen im Sperrkreis leer sind. Das kann eine Weile dauern. Bis zum späten Vormittag, etwa 11 Uhr, dürfte der Sperrkreis aber geschlossen werden . Dann beginnen die Arbeiten der Sprengmeister. Die können sich hinziehen, da die Bombe auf einem komplizierten Untergrund liegt. Bei der Stadt geht man davon aus, dass es mindestens 15 Uhr wird, bis die Bewohner wieder in ihre Wohnungen können .

Unterdessen ist am Mittwoch bekannt geworden, dass die nächste Bombe in der Woche vor Ostern entschärft werden soll . Also zwischen dem 21. und dem 24. März. Da in der Lehnitzstraße insgesamt sechs Bomben liegen, könnte auf die Oranienburger möglicherweise alle vier Wochen eine Bombenentschärfung zukommen.

5:45 Uhr: Helfer besprechen und planen den Einsatz

Die Evakuierung hat im Morgengrauen begonnen. Um 5.45 Uhr hatten sich 41 Rettungsfahrzeuge unter anderem vom DRK, den Johannitern, von Katastrophenschutz und Rettungsdiensten vor der Kreisverwaltung in der Adolf-Dechert-Straße eingefunden. Nach der Registrierung gab es zunächst Kaffee und ein zünftiges Frühstück. „80 Kollegen aus dem ganzen Land Brandenburg leisten uns Amtshilfe“, sagt Margit Rack, Fachbereichsleiterin für Verkehr und Ordnung. „Wir wollen gute Gastgeber sein und sie gut versorgen.“ Es sei schließlich möglich, dass noch mehrmals gebraucht werden. Denn an der Lehnitzstraße gibt es aktuell sechs Verdachtspunkt für Blindgänger.

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12.000 Menschen müssen in Oranienburg ihre Wohnungen verlassen, da am Nachmittag eine Bombe entschärft werden soll. Im Sperrkreis liegt auch ein Krankenhaus. Die Evakuierung des Sperrkreises hat bereits am frühen Morgen begonnen.

Quelle: Heike Bergt

Patienten werden in anderes Krankenhaus verlegt

Bis 11 Uhr sind 72 Patienten aus dem Oranienburger Krankenhaus abzuholen. Sie sind so krank, dass sie liegend transportiert werden müssen und deshalb ins Hennigsdorfer Krankenhaus verlegt werden. 40 Bewohner des Domino-Seniorenheims in der Villacher Straße transportieren die Helfer in die Turnhalle des Louise-Henriette-Gymnasiums in Oranienburg.

Punkt 6 Uhr machte sich der Konvoi zu seinen Einsatzorten auf den Weg. Alle auf einer vorgeschriebenen Strecke und per Funk verbunden. 2009 musste das Oranienburger Krankenhaus das letzte Mal bei einer Bombenentschärfung evakuiert werden.

Der Sperrkreis

Der Sperrkreis

Quelle: Stadt

Die Oranienburger müssen sich auf weitere Evakuierungen einstellen, denn in der Lehnitzstraße gibt es gleich mehrere Stellen, an denen Bomben liegen könnten.

Helfer sind bereits unterwegs

Seit dem frühen Morgen sind viele Helfer auf den Beinen. Bis 8.30 Uhr sollen alle Häuser und Wohnungen leer sein . Am frühen Nachmittag könnte es dann mit der Entschärfung losgehen. Die Sprengmeister André Müller und René Benoit entscheiden vor Ort, ob sie die Bombe entschärfen können oder sprengen müssen.

Informationen und Telefonnummern:

Ab 8.30 Uhr halten wegen der Bombenentschärfung keine Züge in Lehnitz und Oranienburg. Die Regionalzüge dürfen den Bahnhof Oranienburg jedoch noch bis 10.30 Uhr durchfahren. Die Bahn richtet einen Schienenersatzverkehr nach Birkenwerder ein.

Ausführliche Infos der Deutschen Bahn >

Die Stadt Oranienburg hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Hier kann man sich informieren, wo es Anlaufstellen für Evakuierte gibt. Die Telefonnummer lautet: 03301/60 09 00

Von Heike Bergt und MAZonline

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