Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Nach der Flut: Gesundheitsamt prüft Badeseen
Lokales Oberhavel Nach der Flut: Gesundheitsamt prüft Badeseen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:37 11.07.2017
Cordula Glasow nimmt aus mindestens 30 Zentimeter tiefem Wasser eine Probe. In Bild und Ton festgehalten vom RBB. Quelle: Ulrike Gawande
Anzeige
Oranienburg

Alle vier Wochen kontrolliert das Gesundheitsamt die Wasserqualität an 28 Badestellen in Oberhavel. Untersucht werden unter anderem Temperatur, Sichttiefe, pH-Wert und Sauerstoffsättigung des Wassers.

Gestern morgen waren die Gesundheitsaufseher Cordula Glasow und Martin Lentz an der Badestelle am Lehnitzsee im Einsatz. Die zusätzliche Beprobung außerhalb des üblichen Turnus war nötig geworden, nachdem es von Amtsarzt Christian Schulze wegen des Starkregens am 29. Juni, eine Badewarnung gegeben hatte.

Mit langen Watthosen ausgestattet stieg Cordula Glasow, die eine Ausbildung zum Hygieneinspektor hat, in den See und überprüfte die Sichttiefe. Vor vier Wochen hatte diese bei rund einem Meter gelegen. Auch gestern maß sie den gleichen Wert. Verfärbungen konnte Glasow ebenfalls nicht feststellen. Das Thermometer zeigte für die Luft eine Temperatur von 20, 3 Grad und für das Wasser des Lehnitzsees 22,3 Grad an. Der gemessene pH-Wert lag bei 7,82. Das sei im Rahmen, erklärte Martin Lentz, der am Ufer stehend die Werte auf dem Protokoll notierte. Auch die gemessene Sauerstoffsättigung im Wasser an der Lehnitzer Badestelle sei mit 103 Prozent im normalen Bereich, so Lentz. Insgesamt fünf Seen hatten die beiden Gesundheitsaufseher, die auch die Hygiene in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kitas kontrollieren, am Montag auf der Agenda. Nach Lehnitz standen Probenentnahmen am Grabowsee, am Waldsee in Germendorf, an der Briese und am Niederneuendorfer See an. Die Wasserproben werden in einem Eberswalder Labor auf die Bakterien Escherichia Coli und Enterokokken überprüft. Auf Blaualgen werde erst bei Verdacht und bei einer Sichttiefe von unter 50 Zentimetern geprüft, erklärte Glasow.

Bis die aktuellen Ergebnisse vom Landkreis bekannt gegeben werden, gilt weiterhin die Warnung, dass es durch den Starkregen zu einer Verschmutzung des Badewassers gekommen sein könnte. Infektionsrisiken und erhöhte Verletzungsgefahren seien daher nicht auszuschließen.

Die Lage in Leegebruch

Alle aktuellen Infos zur Situation in Leegebruch gibt es auf unserer Sonderseite: www.MAZ-online.de/leegebruch

Von Ulrike Gawande

Mit Tape Art (Klebebandkunst), einer urbanen Kunstform aus den 60er Jahren, als Alternative zum Graffiti entstanden, beschäftigten sich die Kunstschüler der 10.Klassen des Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums. Sie verwandelten ihre Schule mit den Klebestreifen in ein buntes Farbenkunstwerk mit interessanten Gedankenbögen.

11.07.2017

Vor 250 Jahren im Jahr 1767 wurde die heutige Dorfkirche geweiht. Errichtet wurde sie auf den Resten eines spätmittelalterlichen Vorgängerbaus. Felssteinreste unter dem Putz des Kirchturmes zeugen von der Vergangenheit. Am Sonntag wurde mit Festgottesdienst, Gemeindefest und Chorkonzert dem Jubiläum gedacht.

11.07.2017

Matthäus Monz heißt der neue Pfarrer von Liebenwalde. 36 Jahre jung ist er. Motiviert, neugierig und offenbar stets gut gelaunt. Im Mai wurde er in sein Amt eingeführt. Nun kennt er sich schon ein wenig aus seinem neuen Pfarrsprengel.

10.07.2017
Anzeige