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Nackter Mann springt vom Balkon

Wieder Vorfall in Velten Nackter Mann springt vom Balkon

Ein 29-Jähriger hat sich am Donnerstag gegen 20 Uhr im Veltener Wohngebiet Am Kuschelhain von einem Balkon in die Tiefe gestürzt. Laut Polizei hat sich das Opfer dabei beide Beine schwer verletzt. Es handelt sich um den selben Mann, der am vergangenen Wochenende in Velten nackt umhergelaufen und auf die Motorhauben von Autos gesprungen war.

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Der 29-Jährige war am vergangenen Wochenende nackt auf die Motorhaube von vorbeifahrenden Autos gesprungen.

Quelle: privat

Velten. Der 29-jährige Mann, der am vergangenen Wochenende in Velten nackt umhergelaufen und auf die Motorhauben von Autos gesprungen war (MAZ berichtete), hat sich am Donnerstag gegen 20 Uhr im Veltener Wohngebiet Am Kuschelhain von einem Balkon im vierten Obergeschoss eines Wohnblocks gestürzt. Ein Anwohner hatte gemeldet, dass eine Person vom Nachbarbalkon in die Tiefe gesprungen sei. Laut Polizei hat sich das Opfer bei der Aktion beide Beine schwer verletzt. In einem Rettungswagen, in dem der Mann zunächst fixiert werden musste und dann behandelt wurde, soll der 29-Jährige geäußert haben, dass er sich das Leben nehmen will. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Am 11. Juni war der 29-Jährige laut schreiend durch das Veltener Wohngebiet gelaufen und war auf die Motorhauben von Autos gesprungen. Es wurden hinterher zwei Anzeigen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Um den Mann, der laut Augenzeugen nicht Herr seiner Sinne gewesen sein soll, fixieren zu können, waren sechs Personen notwendig. Anschließend wurde er ins Krankenhaus gebracht. Da nach Auskunft der Polizei weder eine Zwangseinweisung noch ein gerichtlicher Einweisungsbeschluss vorlagen, konnte der 29-Jährige nicht gegen seinen Willen zum Aufenthalt in einer medizinischen oder psychiatrischen Einrichtung gezwungen werden.

Anmerkung der Redaktion

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, gibt es Hilfe. Unter der kostenlosen Hotline 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 können Sie anonym mit der Telefonseelsorge sprechen, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnte.

Von Bert Wittke

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