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Neubau für Schüler mit Förderbedarf

Hennigsdorf Neubau für Schüler mit Förderbedarf

Die Situation für Schüler mit Förderbedarf im Kreis ändert sich. In der Hennigsdorfer Schule an den Havelauen werden keine neuen mehr aufgenommen, sie kommen gleich in die Oranienburger Linden-Schule. Auch die Hennigsdorfer Regenbogenschule steht vor Veränderungen. Ein Neubau für mehr als fünf Millionen Euro steht an.

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Die Schule an den Havelauen

Quelle: Ulrich Bergt

Hennigsdorf. Die Situation für Förderschüler im Kreis ändert sich. Das wurde auf dem Bildungsausschuss in der Hennigsdorfer Schule an den Havelauen deutlich. 8 Klassen mit 97 Schülern besuchen die Schule. Spitzenzeiten: 230 Schüler. Der Kreis investierte 2003 deshalb 3,4 Millionen Euro in einen Umbau des DDR-Plattenbaus.

Die Wende: Im Sommer 2016 verkaufte der Kreis in einer gegenseitigen Grundstücksübertragung, die das Areal mit rund 6,6, Millionen Euro auswies, seine Schule an die Stadt. „Seit dem 1. Januar 2016 befinden sich Grundstück und Gebäude im Eigentum der Stadt, zum 1. Schultag im September 2016 ist unsere 4. Grundschule ans Netz gegangen“, informiert Pressesprecherin Ilona Möser.

Neue Regenbogenschule für 5,7 Millionen Euro

Förderschüler rücken auch nicht mehr nach. Neue werden gleich an der Oranienburger Linden-Schule unterrichtet. In der Schule an den Havelauen werden zur Zeit ferner noch Förderschüler der Hennigsdorfer Regenbogenschule unterrichtet. Diese bekommen einen Neubau zwischen Rathaus und Bibliothek, am S-Bahnhof. Der Kreis investiert 5,7 Millionen Euro. „Wir sind im Zeitplan und Kostenrahmen“, so Sozialdezernent Dieter Starke.

Der Bildungsausschuss verschaffte sich einen Überblick in der Schule an den Havelauen

Der Bildungsausschuss verschaffte sich einen Überblick in der Schule an den Havelauen.

Quelle: Marco Winkler

Frank Ropplier, Fachbereichsleiter für Bildung und Gebäudeverwaltung, informierte über den neuesten Stand. Auf 6200 Quadratmetern entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit 10 Klassenräume (je 63 Quadratmeter). „Alle sind zum Schulhof ausgerichtet“, so Roppiler. Auch um Straßenlärm einzudämmen. Seit 1. November 2016 liegt die Baugenehmigung vor, Baubeginn ist der 20. Februar. „Wir werden zu erst die Fläche abstecken.“ Fertigstellung: August 2018.

Noch bis diesen September läuft die Planungs- und Vergabephase. „Wir befinden uns in der heißen Phase der Ausschreibung“, so Roppiler. Mehrkosten könnten entstehen durch die Bodenbelastungen einer Kaufhalle mit Bäckerei, die sich an dem Standort befand, und eines Bodendenkmals auf dem Grundstück, das unter Denkmalschutz steht. An der alten Regenbogenschule soll ein neuer Hort entstehen.

Von Marco Winkler

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