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Neue Alleebäume an der Landesstraße 17

Eichstädt Neue Alleebäume an der Landesstraße 17

Zwischen Eichstädt und Marwitz werden 392 neue Bäume gepflanzt. Zum Startschuss dieser Aktion kam am Freitagvormittag auch Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD). Sie stellte auch ein neues Projekt für Landwirte vor. 155.000 Euro gibt der Naturschutzfonds für die Bäume aus.

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Ministerin Kathrin Schneider (SPD, r.) packte kurz mit an.

Quelle: Robert Tiesler

Eichstädt. Endlang der Landesstraße 17 zwischen Eichstädt und Marwitz werden 392 neue Bäume gepflanzt. Am Freitagvormittag ist am Eichstädter Ortsausgang dafür das Startsignal gegeben worden. Zu der Aktion kam auch Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD). Es handelt sich auf einer Strecke von 2200 Metern um Wild- und Kulturobstbäume. Darunter Zwetschgen, Birnen und Äpfel.

Die L 17 sei an dieser Stelle historisch gesehen eine Pflaumenallee gewesen, sagte Kathrin Schneider in ihrer Rede in Eichstädt. Egmont Hamelow (CDU), der stellvertretende Landrat von Oberhavel, sprach davon, dass die Kulturlandschaft damit wieder ein Stück bereichert werde. Es gehe darum, „Alleen zu erhalten und neu zu gestalten“, sagte er. Es gebe an den Alleen nicht immer nur Kahlschlag, es würden auch Pflanzen und Bäume wieder hinzukommen. Er freue sich, dass die Gelder, die aus Oberhavel an die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg gehen, nun wieder zurückkämen, so Hamelow weiter.

Dieser Naturschutzfonds unterstützt die Pflanzaktion an der Strecke zwischen den Oberkrämer-Ortsteilen mit 155 000 Euro. Auch um die Pflege dieser Bäume werde sich gekümmert.

Anlass des Besuchs von Kathrin Schneider und Landwirtschaftsstaatssekretärin Carolin Schilde war eine neue Vereinbarung. Mit dieser werden Landwirte unterstützt, wenn sie Flächen für Alleen zur Verfügung stellen.

Sorgen machte sich Bürgermeister Peter Leys (BfO) am Freitag über den Entwässerungsgaben zwischen der Straße und dem Radweg, in diesem Bereich stehen auch die Bäume. Direkt am Ortsausgang von Eichstädt war der Graben leicht von einem Bagger zerfahren. Da müsse wieder hergerichtet werden, meinte Peter Leys am Rande der Veranstaltung. „Der Graben ist sehr wichtig.“

Kein Thema war am Freitag für die Verkehrsministerin übrigens der mitunter schlechte Zustand der Landesstraße 17 selbst. Peter Leys schmunzelte und meinte: „Ich glaube, sie kennt die L 17 inzwischen sehr gut.“ Von der Gemeinde Oberkrämer habe sie bereits eine To-do-Liste bekommen. „Da hat sich aber noch nichts getan.“ Ebenso wenig wie in Groß-Ziethen, wo die L 17 in marodem Zustand ist. „Kurzfristig können wir nicht damit rechnen, dass da etwas passiert“, so Peter Leys.

Von Robert Tiesler

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