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Neue Bäume für das Luch in Beetz

Besondere Protestaktion Neue Bäume für das Luch in Beetz

In Beetz fand eine besondere Protestaktion statt: Die Mitglieder des Kremmener Landschaftsfördervereins „Oberes Rhinluch“ pflanzten im Luch bei Beetz viele neue Bäume. Hintergrund: In den vergangenen Jahren sind in der Region sehr viele Pappeln gefällt worden.

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Viele Helfer waren in Beetz mit dabei.

Quelle: Verein

Beetz. Es war ein Protest der etwas anderen Art. 14 Mitglieder des Kremmener Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch trafen sich in Beetz, um im Luch 30 Bäume und einige Wildrosen zu pflanzen. „Das sind alles wichtige Nährgehölze für die Insekten- und Vogelwelt“, sagt Sebastian Partzsch, der Vereinsvorsitzende. „Mit dem Pflanzen von Elsbeere, Salweide, Kirsch-, Birnen- und Apfelbäumen, sowie Robinien wollen wir dem Kahlschlag in der Kremmener Luchlandschaft aktiv etwas entgegen setzen.“ Die Stadt Kremmen werde sich nun um die Pflege der Bäume kümmern., teilte der Vereinschef weiter mit.

Professor Hartmut Ern, der den Verein und die Beetzer Naturschutzgruppe viele Jahre geleitet hatte, kümmerte sich um die Beschaffung der Pflanzen, auch die Ruppiner Kliniken GmbH gab finanzielle Mittel hinzu.

„Hintergrund sind umfangreiche Baumfällungen der Stadt Kremmen in der freien Landschaft“, sagt Sebastian Partzsch. „In den letzten Jahren wurden mehr als 1000 Bäume entlang der öffentlichen Wege gefällt.“ Diese Fällungen – überwiegend Pappeln – seien Bestandteil eines Konzeptes zur Erhaltung linearer Flurgehölze in der Offenlandschaft Kremmens. „Durch diese Maßnahmen fühlten sich mehrere Privateigentümer aufgefordert, auch auf ihrem Grund und Boden Fällungen vorzunehmen“, so der Vereinschef weiter.

Während das Konzept der Stadt Kremmen Ersatzpflanzungen vorsah und durch die Untere Naturschutzbehörde genehmigt war, sei dies im privaten Bereich nicht immer der Fall gewesen. So verschwand ein Großbaum nach dem anderen. Dieser Prozess solle nun gestoppt werden, hofft man beim Landschaftsförderverein.

Von Robert Tiesler

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