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Neue Bombenentschärfung in Oranienburg

Rund 1000 Meter Sperrkreis Neue Bombenentschärfung in Oranienburg

Für die Anwohner in Oranienburg (Oberhavel) ist es traurige Routine. In der Stadt müssen immer wieder Bomben entschärft werden. Am 20. April soll wieder ein Blindgänger unschädlich gemacht werden. Im rund 1000 Meter großen Sperrkreis liegen unter anderem zwei Bahnhöfe. 12.000 Menschen müssen aus ihren Wohnungen.

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Die Männer des KMBD sind wieder in Oranienburg gefordert.

Quelle: Julian Stähle

Oranienburg. Die Oranienburger müssen sich in der kommenden Woche auf die nächste Bombenentschärfung an der Lehnitzstraße einstellen. Die Zeitschiene für die Abklärung der nächsten Anomalie auf dem Grundstück Lehnitzstraße 73 ist nun zwischen dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) und der Stadt abgestimmt worden. Für Dienstag, 19. April , wird eine Aussage erwartet, um welchen metallischen Gegenstand es sich handelt. Sollte es sich um einen Blindgängern handeln, erfolgt am Mittwoch, 20. April, die Neutralisierung . Dann sollte der Sperrkreis ab 8 Uhr nach außen gesichert werden. Bei einem regulären Ablauf könnte die Aufhebung des Sperrkreises gegen 15 Uhr erfolgen.

Vorsorglich wird auf eine geringe Änderung des Sperrkreises hingewiesen: Am 24. Februar war es zu Irritationen bezüglich der Lehnitzstraße gekommen. Mit Zustimmung des KMBD wird jetzt der Fließverkehr von der Lehnitzstraße in die Willy-Brandt-Straße zur Mittelstraße geführt und dann abgeleitet. Der Sperrkreis wird in diesem Bereich geändert werden.

Vom Sperrkreis sind 12000 Menschen betroffen

Vom Sperrkreis sind 12.000 Menschen betroffen.

Quelle: Stadtverwaltung

Im 1000-Meter-Sperrkreis sind circa 12.000 Personen gemeldet. Betroffen sind auch sieben Kitas und Horte, fünf Schulen, das Krankenhaus, die Seniorenresidenz Domino World sowie die Bahnhöfe Oranienburg und Lehnitz. Als Anlaufstellen für die Oranienburgerinnen und Oranienburger stehen das Regine-Hildebrandt-Haus in der Sachsenhausener Straße 1 sowie die Mehrzweckhalle in Germendorf zur Verfügung. Dorthin gibt es ein Bus-Shuttle.

Service-Telefon für Betroffene

Die Stadt Oranienburg richtet am 19. April ab 9 Uhr sowie am 20. April ab 7 Uhr wieder ein Bürgerservice-Telefon ein: Tel.  03301/60 09 00.

Pflegebedürftige Personen sowie solche, die Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigen, sollten sich rechtzeitig mit dem Ordnungsamt der Stadt unter Tel. 03301/60 06 97   in Verbindung setzen.

Anlaufstelle für Evakuierte sind das Regine-Hildebrandt-Haus und die Mehrzweckhalle in Germendorf. Dorthin fährt ein Bus-Shuttle. Details zu den Abfahrtszeiten werden noch bekannt gegeben.

Im Sperrkreis liegen die Kitas Falkennest, Friedrich Fröbel, Butzelhausen, Stadtmusikanten, die Kita Lehnitz, der Hort Havelschule, die Evangelische Kita Kleine Fische sowie das Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum, die Torhorst-Gesamtschule, die Havelschule, das Rungegymnasium und die Schule St. Johannesberg.

Im Vergleich zur ersten Entschärfung werden der Sperrkreis und die Verkehrsführung im Bereich Lehnitzstraße/Mittelstraße geringfügig geändert: Der Fließverkehr (außer Schwerverkehr) wird in die Lehnitzstraße geführt zur Willy-Brandt-Straße, von dort in die Mittelstraße und durch die Schulstraße zur Stralsunder Straße. Aufgrund der aktuellen Baumaßnahme in der Mittelstraße ist eine Änderung der Beschilderung in der Mittelstraße notwendig, auch wird die Einbahnstraße Schulstraße umgedreht. Anwohner und Gewerbebetriebe werden darum gebeten, sich auf diese Änderung einzustellen.

Die Stadt weist daraufhin, dass der genannte Zeitplan witterungsabhängig ist. Dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Auch kann im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass die Sperrung unter Umständen länger dauert, weil im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig wird. Denkbar ist auch, dass es bei der Kontrolle des Sperrkreises oder der Entschärfung zu Verzögerungen kommt.

Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind sechs klärungsbedürftige Anomalien gefunden worden. Diese wurden bereits mittels Ultra-Tem-Verfahren geprüft, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger handelt. Der erste davon wurde Ende Februar entschärft.

Von Andrea Kathert

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