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Oberhavel Neue Brücke für Nieder Neuendorf
Lokales Oberhavel Neue Brücke für Nieder Neuendorf
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19:10 29.11.2016
Die alte Brücke in Nieder Neuendorf, Baujahr 1953, ist so marode, dass auf ihr nur noch Tempo 30 gefahren werden darf. Quelle: Foto: M. Paetzel
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Nieder Neuendorf

Der Neubau der Brücke über den Oder-Havel-Kanal in Nieder Neuendorf wird konkret. In der kommenden Woche sollen die ersten Sägen kreischen, dann werden Bäume östlich der Brücke gefällt. Dort soll bis Herbst 2017 eine Behelfsbrücke gebaut werden, über die der Verkehr während des Abrisses der Hauptbrücke geleitet wird, erklärte Sven Brückner vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg (WSA) gestern.

Vor einem Jahr hatte das Amt bekanntgegeben, eine neue Brücke zu planen. Die alte rostige Stahlbogenkonstruktion von 1953, „Brücke der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ genannt, ist schon jahrelang marode, eine Sanierung wäre zu teuer. Ein „Anfahrschutz“ am Fahrbahnrand soll mittlerweile verhindern, dass Fahrzeuge vom Weg abkommen und die Brückenkonstruktion rammen, es gilt seit Jahren Tempo 30 über den Kanal. Die Kosten für den Neubau trägt das WSA komplett.

Ab dem Frühjahr 2017 sei mit den ersten Sperrungen im Brückenbereich zu rechnen, erklärte Sven Brückner. „Ab Februar werden wir den Bereich nach Tieren wie Eidechsen absuchen, dann nach Kampfmitteln.“ Mit dem Bau der Behelfsbrücke solle dann Ende Mai oder Anfang Juni begonnen werden. Die provisorische Brücke soll den Straßenverkehr einspurig mit Ampelregelung fließen lassen, wenn ab Herbst 2017 die alte Brücke abgerissen und bis Frühjahr 2019 der Neubau errichtet wird.

Mit Vollsperrungen und großräumigen Umleitungen müsse so nur in wenigen, kurzen Ausnahmefällen gerechnet werden. Fußgänger werden den Baustellenbereich grundsätzlich jederzeit überqueren können.

Die Brücke wird wie die alte 11,55 Meter breit, es soll beidseitige Gehwege – je 2,52 Meter breit – geben auf denen „Radfahrer frei“ angeordnet werden kann. Die Fahrbahn wird 6,50 Meter breit. Nachteil dieser Variante ist neben der geringen Breite die Tatsache, dass Radfahrer zumindest auf dem Gehweg nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Deshalb hatte es im März einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung gegeben, eine Extra-Brücke für Radler zu bauen die die Stadt rund 300 000 Euro gekostet hätte. Der Antrag wurde aber mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Von Marco Paetzel

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