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Oberhavel Neue Häuser auf der Industriebrache
Lokales Oberhavel Neue Häuser auf der Industriebrache
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18:52 24.06.2016
Von der Kochstraße aus reicht die Fläche bis zum Kanal. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Wer in Oranienburg ein Häuschen mit Blick aufs Wasser sein eigen nennen kann, der ist ein Glückspilz. Und vielleicht gibt es in den nächsten Jahren noch mehr Glückspilze, zum Beispiel an der Robert-Koch-Straße.

Dass Oranienburg als Wohnstandort gerade einen wahren Boom erlebt und die Nachfrage enorm ist, hat sicherlich auch die „First Home Wohnbau GmbH“ veranlasst, an der Robert-Koch-Straße eine alte Industriebrache zu kaufen. Es handelt sich um das ehemalige „Interfalz“-Gelände. Die 1,7 Hektar große Fläche liegt an der Robert-Koch-Straße, wird nördlich durch die stillgelegte Bahnstrecke begrenzt und reicht östlich bis zum Oder-Havel-Kanal. Die alten Gewerbegebäude sollen abgerissen und das Gelände entsiegelt werden. Von der Kochstraße aus gesehen in Richtung Wasser könnten 18 Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser entstehen. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 490 und 630 Quadratmetern.

Noch dahinter in Richtung Kanal sind zwei Reihehauskomplexe mit je sieben Häusern geplant. Die langgezogenen Grundstücke mit einer Größe von 260 Quadratmetern erstrecken sich in Richtung Wasser. Entlang des Havelufers hat der Investor eine durchgehende Hecke vorgesehen. Ein Uferstreifen soll Grünfläche bleiben. Auf allen Grundstücken gibt es ausreichend Flächen zum Abstellen von mindestens zwei Pkw, so der Investor. Von der Kochstraße her wird eine Stichstraße bis zu den Reihenhäusern gebaut. Drei Grundstücke werden von der Saarstraße her erschlossen. Und am Ende der Saarstraße entsteht ein Wendehammer. Zwischen den beiden Reihenhauskomplexen wird ein öffentlicher Weg bis zum Wasser angelegt.

Die Saarstraße ist, wie auch die umliegenden Straßen mit Einfamilienhäusern bebaut.

Noch steckt das gesamte Konzept in den Kinderschuhen. Die Mitglieder des Bauausschusse hörten als Erste von den Plänen und hatten keine großen Bedenken, der Aufstellung eines Bebauungsplanes zuzustimmen.

Von Andrea Kathert

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