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Neue Häuser für Velten

Wohnungen sind knapp Neue Häuser für Velten

78 Wohnungen will der Neuruppiner Investor Primaauf dem Gelände des abgerissenen Krausemarktes in der Poststraße in Velten errichten lassen. Weitere Wohnungsbauprojekte in der Ofenstadt könnten folgen, schließlich wächst laut einer Studie des Landes keine Stadt im Kreis – relativ gesehen – so stark wie Velten. Nahezu jede Wohnung ist vermietet.

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So könnten die neuen Häuser an der Veltener Poststraße aussehen.

Quelle: Quelle: Planer

Velten. In den Veltener Wohnungsmarkt kommt Bewegung: 78 Mietwohnungen will die Prima-Gruppe demnächst auf dem Gelände des abgerissenen Krausemarktes in der Veltener Poststraße bauen lassen. Der Investor aus Neuruppin will dort vier altersgerechte Häuser errichten. Eines mit vier Etagen, die restlichen drei sollen drei Etagen haben. Dazu soll es Platz für sieben bis acht Geschäftsflächen im Erdgeschoss geben. Etwa 25 Interessenten gebe es für die Wohnungen schon. „Das ist erstaunlich und zeigt, dass das Angebot in Velten nicht so vielschichtig ist“, erklärt Prima-Geschäftsführer Henry Bloch.

Das kann Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) nur bestätigen, Wohnungen seien in der Stadt kaum noch frei. „Wir haben heute in Velten nahezu eine Vollvermietung.“ Vor etwa 15 Jahren habe man noch gut 300 Wohnungen in Velten-Süd abreißen müssen, weil sie leer standen. 2001 etwa war dort jede dritte Wohnung ohne Mieter. Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute boomt die Stadt im Speckgürtel. Bis 2030 wächst laut aktueller Schätzung des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV) die Einwohnerzahl um 9,5 Prozent – keine Stadt im Landkreis wächst demnach relativ gesehen stärker. Laut Prognose werden dann 12671 Menschen in Velten leben, etwa 1100 mehr als noch 2013. Landesweit liegt die Stadt Velten mit diesem relativen Zuwachs auf dem neunten Rang.

Bürgermeisterin Ines Hübner schließt auch deshalb nicht aus, dass die Regionale Entwicklungsgesellschaft (REG), die bislang nur Wohnungen bewirtschaftet, künftig auch neue bauen könnte. „Solange wir keine Grundstücke haben, können wir aber nichts bauen“, erklärt indes REG-Chef Carsten Lecke. Wenn die Stadt der REG jedoch Grundstücke übertragen, sehe das vielleicht anders aus, erklärt Lecke. Im kommenden Jahr könnte es Gespräche mit der Stadtverwaltung zum Thema Wohnungsbau geben.
Die 78 Wohnungen in der Poststraße könnten also erst der Anfang sein. Man wolle im Januar den Bauantrag stellen, ab Mitte 2016 könnten die Arbeiten dann losgehen. „Ziel ist es, dass die Wohnungen zum Ende 2017 bezugsfertig sind“, erklärt Henry Bloch von der

Prima-Gruppe. Die Wohnungen – zwei und drei Zimmer – sollen 55 bis 75 Quadratmeter groß sein, per Lift erreichbar sein und keine Barrieren haben. Ein Parkplatz auf dem Grundstück gehört zu jeder Wohnung, genau wie Balkon oder Terrasse.„Die Kaltmiete wird je nach Lage etwa zwischen acht und 9,50 Euro liegen“, sagt Henry Bloch. Die Wohnungen seien wegen der fehlenden Stufen für ältere Menschen geeignet, wegen ihrer eher geringen Größe könnten sie auch Alleinstehende interessieren. „Die Nachfrage gerade bei kleineren Wohnungen wächst. Immerhin kostet eine doppelt so große Wohnung ja auch das Doppelte“, erklärt Henry Bloch.

Ob es das einzige Bauprojekt der Primagruppe in der Ofenstadt bleibt, könne Bloch momentan nicht sagen. „Wenn der Bedarf da ist, schließen wir neue Projekte nicht aus.“ Auch wenn die Häuser noch Zukunftsmusik sind, können sich mögliche künftige Mieter ab sofort auf eine Warteliste der Prima-Gruppe setzen lassen, unter der Nummer 03391/400 200 ist das Unternehmen in Neuruppin zu erreichen.

Von Marco Paetzel

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