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Oberhavel Neue Jacken für die Sicherheitspartner
Lokales Oberhavel Neue Jacken für die Sicherheitspartner
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00:18 28.01.2016
Ein Teil der Sicherheitspartner mit neuen Jacken, dazu Vertreter von Polizei und Verwaltung. Quelle: Robert Tiesler
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Eichstädt

Wohnungseinbrüche können auch die Sicherheitspartner in Bärenklau nicht vollständig verhindern. Aber die Zahl der Einbrüche ist in dem Oberkrämer-Ortsteil durchschnittlich niedriger als im Umland, und das ist ein Verdienst der momentan 19 Mitglieder.

Am Montagmittag sind den Sicherheitspartnern aus Bärenklau in der Gemeindeverwaltung in Eichstädt neue Jacken übergeben worden. Mit ihnen sind sie ab sofort immer gleich erkennbar. Ob das jedoch immer so gewünscht ist, steht auf einem anderen Papier. Klaus Oeder, der Leiter der Sicherheitspartner, bedankte sich bei der Polizei für die neue Ausstattung. „Wir wollen eigentlich anonym bleiben, wenn wir im Ort unterwegs sind und nicht durch die Jacken auffallen“, sagte er. „Wir wollen nicht uniformiert werden und in Konkurrenz zur Polizei treten. Andererseits zeigen wir so auch unseren Zusammenhalt.“ Er betonte aber auch die enge und gute Zusammenarbeit mit Polizei und Gemeindeverwaltung. Von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) wünscht er sich ein überarbeitetes Regelwerk für Sicherheitspartner.

Zwei Drittel der Mitglieder sind Senioren, ein Drittel jüngere Bärenklauer, die am Montag berufsbedingt nicht nach Eichstädt kommen konnten. Wenn neue Leute gebraucht werden, dann müssen die Sicherheitspartner selbst aktiv werden und Menschen ansprechen, so Order. Bärenklaus Ortsvorsteherin Gundula Klatt ist in der Regel einmal pro Woche für zwei Stunden im Dorf unterwegs. „Wir haben einen Wochenplan, in den wir eingetaktet werden“, sagt sie. Zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto sind sie unterwegs, sprechen auch schon mal Leute an, die fremd sind.

Ortsvorsteherin Gundula Klatt ist auch Mitglied der Sicherheitspartner. Quelle: Robert Tiesler

In Oberhavel ist es die einzige Sicherheitspartnerschaft, sagt Polizeioberrat Mario Bergel. „Deshalb ist sie etwas Besonderes. Wir wünschen uns die eine oder andere Partnerschaft mehr.“ In einem anderen Dorf habe es eine kurze Initiative gegeben, dabei sei es aber geblieben. „Es braucht immer eine Person, die das koordiniert.“ Auch seien die Hürden dafür relativ hoch. Bürger, Gemeinde und Polizei müssen zusammenarbeiten. Das sei aus Sicht von Klaus Oeder auch der Unterschied zu einer Bürgerwehr. „Davon sind wir weit weg“, so der Bärenklauer. „Wir stimmen uns genau mit der Polizei ab.“

Von Robert Tiesler

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