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Oberhavel Neue Nachbarn an der Walther-Bothe-Straße
Lokales Oberhavel Neue Nachbarn an der Walther-Bothe-Straße
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17:22 29.06.2018
Noch haben die Bombensucher ihre Technik auf dem Areal an der Walther-Bothe-Straße, das die Stadt größtenteils erworben hat. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Und wann könnte ich einziehen?, fragte eine Besucherin erwartungsfroh am Schluss der Infoveranstaltung am Donnerstagabend im Bürgerzentrum.

Geht es nach den Bauherren, so soll im Frühjahr 2019 Baustart sein. Für den ersten Abschnitt an der Walther-Bothe-Straße, auf dem die städtische Woba die ersten 86 Wohnungen errichten lassen möchte. Alle vier Abschnitte mit insgesamt 400 Wohnungen könnten 2023 stehen, was Woba-Geschäftsführer Bernd Jarczewski allerdings als „sportliches Ziel“ ankündigte. Auch der Geschäftsführer der DSR möchte im ersten Quartal 2019 zum ersten Spatenstich für die Seniorenresidenz schreiten. An der Spitze Bothestraße/Dr.-Kurt-Schumacher-Straße am Kreisel soll sie entstehen. Die Finanzierung stehe schon, so Thomas Zethin.

Es waren vor allem Anwohner aus den neuen Einfamilienhausgebieten an der Johannes-Rau-Straße und der Schumacherstraße, die zur Infoveranstaltung gekommen waren. Ihre Fragen gingen dahin: Wie hoch werden die Häuser eigentlich? Wie weit stehen sie weg? Wie breit ist das Puffer-Grün dazwischen, wo ist die Kita geplant und wie groß wird sie?

Planungsamtsleiter Christian Kielczynski stellte die Planungen und die Veränderungen, die diese seit 2012 auch durch Kritiken der Bürger bei öffentlichen Auslegungen erfahren haben, vor. Unverändert bleibt der breite Grünzug entlang der Walther-Bothe-Straße, der den Straßenlärm auf Distanz hält. Die Woba wird in vier Abschnitten bauen. Getrennt sind die Wohnbereiche durch Planstraßen, im Innern liegen Privatstraßen. Da bei der Munitionssuche Grundwasserbelastungen im Baugebiet entdeckt wurden, wird es keine Tiefgaragen geben, aber die Autos unter „aufgestelzten“ Gebäuden verschwinden. Zwischen den Wohnkarrees ist viel Grün, nur 40 Prozent der Fläche wird bebaut. Die Gebäudelängen sind auf maximal 35 Meter festgelegt. Dachbegrünung ist kein Muss, um Photovoltaikanlagen unterbringen zu können.

Die bisherige Kita-Fläche ist gestrichen, favorisiert wird jetzt das dreieckige Areal, das Johannes-Rau- und Dr.-Kurt-Schumacher-Straße ganz im Norden der Fläche bilden. Auch soll es nur noch eine Kita mit 80 bis 90 Plätzen werden. Es gibt einen 15 Meter breiten Streifen mit Hecken und Baumreihen zur Einfamilienhausbebauung. Über Landesförderung soll erreicht werden, dass der Quadratmeterpreis Kaltmiete bei 37 Prozent der Wohnungen bei 5,50 Euro liegt, so Bernd Jarczewski, bei 37 Prozent bei 7,50 und bei 25 Prozent bei zehn Euro.

Das Seniorenhaus bekommt 148 Betten. Kritiker sehen die Zufahrt besser über die Bothe-, statt die Schumacherstraße. „Da wird eine Lösung gefunden“, so Kielczynski.

Das Areal nördlich der Walther-Bothe-Straße ist Brache. Sie gehört größtenteils der Stadt.

Es gibt den B-Plan Nr. 100 „Quartiersentwicklung Weiße Stadt“. Hierbei möchte die Woba in vier Abschnitten rund 400 Wohnungen bauen. Ziel: Baustart im Frühjahr 2019 mit dem ersten Abschnitt mit 86 Wohnungen.

Nach dem B-Plan „Seniorenzentrum“ möchte die DSR Deutsche Senioren Residenzen GmbH ebenso ab Frühjahr 2019 auf der Spitze, die Bothestraße und Friedenstraße bilden, bauen.

Hinweise, Ideen, Einwände sind bis 20. Juli bei der Stadt möglich. Die Unterlagen unter oranienburg.de/Bauen, bei der Stadt, Planungsamt: 03301/60 07 53.

Von Heike Bergt

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