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Neue Revierpolizistin tritt ihren Dienst an

Velten Neue Revierpolizistin tritt ihren Dienst an

Babette Kramer (32) ist seit Anfang November neue Revierpolizistin in der Ofenstadt Velten. Sie vervollständigt so wieder das Team, das nach dem überraschenden Tod ihrer Vorgängerin im Mai, nur noch aus Polizeihauptmeister Thomas Naumann bestanden hatte.

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Die neue Revierpolizistin in Velten: Babette Kramer.

Quelle: Ulrike Gawande

Velten. In ihrer Freizeit ist Babette Kramer mit dem Fahrrad unterwegs, auch um für ihren Beruf fit zu bleiben. Aber egal ob mit Fahrrad, zu Fuß oder im Streifenwagen, in Velten wird man die 32-Jährige zukünftig öfter treffen, denn Kramer ist seit November neue Revierpolizistin in der Ofenstadt. Sie vervollständigt so wieder das Team, das nach dem überraschenden Tod ihrer Vorgängerin im Mai, nur noch aus Polizeihauptmeister Thomas Naumann bestanden hatte.

„Wir sind Ansprechpartner für die Veltener“, erklärt die junge Polizistin, die vor 15 Jahren ihre Ausbildung begonnen hat. Einmal in der Woche ist das Team der Revierpolizisten im Bürgerhaus von Velten-Süd zur Sprechstunde vor Ort. Aber auch wenn sie sonst in Hennigsdorf Dienst tun oder im Landkreis unterwegs sind, haben sie Velten immer im Blick. „Wir leben Bürgernähe. Beim Revierdienst haben wir Zeit, uns mit den Bürgern zu beschäftigen, ihnen zuzuhören und tiefergehende Ermittlungen durchzuführen“, so Naumann, der seit 14 Jahren diesen Job ausübt. „Als Revierpolizist kann man in die Tiefe gehen, wohingegen sich beim Wach- und Wechsel-Dienst oft nur eine Momentaufnahme der Situation bietet“, verdeutlicht Kramer. Zudem sei die Hemmschwelle größer, die Nummer 110 anzurufen, als zum Revierpolizisten vor Ort zu kommen, und über seine Sorgen und Probleme zu sprechen, ergänzt Naumann.

Egal ob es um Strafanzeigen wegen Diebstahls oder Einbruchs geht oder Nachbarschaftsstreitigkeiten Kummer machen, die Revierpolizisten haben immer ein offenes Ohr für die Bürger. Vereinbaren auch Vor-Ort-Termine. „Wir machen alles, was polizeilich relevant ist. Und wir hören zu.“ Kramer hat beobachtet, dass dies gerne auch von älteren, oft einsamen Mitbürgern genutzt werde. So sei die Arbeit vielseitig und umfassend. Ein Grund, weshalb der Polizistenberuf Traumjob für Babette Kramer ist, die vorher in der Polizeiinspektion Oberhavel gearbeitet hat. „Man hat täglich neue Sachverhalte und kann anderen Menschen helfen.“ Sie freue sich auf den Revierdienst, so die Polizeimeisterin. „Man ist dicht am Bürger dran.“

Besonders gespannt ist sie aber auf die Arbeit mit den jüngsten Bürgern. In den Kitas und Schulen, es gibt mehrere Schulpartnerschaften, hat sich Kramer bereits vorgestellt. Denn auch die Veranstaltungen der Stadt wie Mixed-Pickels- Woche oder Hafenfest gehören zum Tätigkeitsfeld der Revierpolizei. Ihren ersten Laternenumzug von der Kita „Regenbogen“ hat die junge Frau schon begleitet. „Es ist toll, wenn die Kleinen angerannt kommen. Wir sind halt eine Polizei zum Anfassen“, schmunzelt die 32-Jährige. Nur die Feuerwehr sei für Kinder noch spannender.

Kontakt: Jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr ist Sprechstunde im Bürgerhaus Velten-Süd (Tel. 03304/50 25 21). Am 22. 11. um 18.30 Uhr stellt sich Kramer im Ordnungsausschuss vor.

Von Ulrike Gawande

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