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Oberhavel Neue S-Bahn-Generation auf dem Prüfgleis
Lokales Oberhavel Neue S-Bahn-Generation auf dem Prüfgleis
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00:44 25.08.2014
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Standortchef Ulrich Büttner und Produktionsleiter Gerhard Jansen (v.l.) in der Fertigungshalle von Bombardier. Quelle: Robert Roeske
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Hennigsdorf

Im Anschuss an die Begutachtung der neuesten Zug-Generation fachsimpelte Winfried Kretschmann mit Lutz Bertling, dem Chef von Bombardier-Transportation, und Dieter John, zuständig für den mitteleuropäischen Markt, über die nahe Zukunft des Schienenverkehrs.

Die Twindexx-Vario-Züge – fünf weiße Wagen mit rotem Zierstreifen, von einer Bombardier-Elektrolok auf Tempo 160 gebracht – sollen künftig für Verbesserungen des Fernverkehrs in Nordwestdeutschland sorgen. Doch auch Baden-Württemberg zeigt großes Interesse an den schnellen Doppelstockzügen. Dort laufen demnächst die großen Verträge für die Streckennetze im Regionalverkehr aus. Neue Ausschreibungen in Milliardenhöhe werden vorbereitet.

„Wir setzen stark auf den öffentlichen Verkehr und beschreiten dabei im Großraum Stuttgart ganz neue Wege“, erklärte Winfried Kretschmann. Ein Umsteigen vom Auto in die öffentlichen Verkehrsmittel ist dringend angesagt, denn auf Straßen und Autobahnen droht der Verkehrskollaps. „Stuttgart entwickelt sich immer mehr zur Stauregion“, beschreibt es der Ministerpräsident. „Das geht dem Wirtschaftsstandort an die Nieren.“

Der Spitzenkandidat der brandenburgischen Grünen, Axel Vogel, den Kretschmann am Freitag auf seiner Wahlkampftour begleitete, sieht die Politik in der Pflicht. „Bei den Neuausschreibungen für die Regionalbahnlinien kann es nicht nur um den günstigsten Preis gehen“, erklärt er. Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit, Nutzungsdauer seien wesentliche Kriterien, die bei der Auftragsvergabe stärker berücksichtigt werden müssten. Die in Hennigsdorf entwickelten und gebauten Züge entsprechen diesen Vorgaben, ist er überzeugt. Das Hennigsdorfer Schienenfahrzeugwerk als einer der größten Industriebetriebe in Brandenburg bildet deshalb auch aus grüner Sicht das Rückgrat des Industriestandorts Brandenburg. Lutz Bertling, der Chef der Bombardier-Schienenverkehrssparte, verweist darauf, dass sein Unternehmen auf dem Gebiet der grünen Technologien Vorbildliches leistet. „Geringerer Energieverbrauch, geringere Lärmemission, das schlägt sich für unsere Kunden in einem größeren Nutzen nieder.“ Bei Bombardier ist das unter dem Stichwort Eco4 zusammengefasst. Neue technologische Entwicklungen, die auf Energieeinsparung, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz ausgerichtet sind.

Neue S-Bahnzüge für Stuttgart

Das Bombardier Werk in Hennigsdorf ist der größte Schienenverkehrs-Standort innerhalb des kanadischen Konzerns.
Von den 2800 Mitarbeitern sind mehr als 900 im Ingenieurbereich und 700 bis 800 in der Produktion beschäftigt.
In der Endmontagehalle stehen derzeit neue U-Bahnzüge für Berlin und elektrische Triebwagen der Baureihe ET430, die auf dem S-Bahnnetz im Großraum Stuttgart und im Rhein-Main-Gebiet zum Einsatz kommen.
Die Fertigungshalle für den Talent II wird derzeit umgerüstet, nachdem die erste Serie der Regionaltriebwagen fertiggestellt ist. Ab September soll eine neue Serie produziert werden.
Für den ICX, die neuen Intercityzüge der Bahn, soll die Produktion noch in diesem Jahr beginnen.

Von Ulrich Bergt

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